Johannes Haller

männlich 1573 - 1622  (49 Jahre)

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  • Name Johannes Haller
    Geburt 1573 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Prof. phil. zu Bern 1584, Prof. ling. hebr. zu Lausanne 1590-91, Pfarrer zu Kirchdorf 1591, 1622 
    Tod 14 Apr 1622 
    Personen-Kennung I61252  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 3 Jan 2026

    Vater Johannes Haller,   geb. 1546, Augsburg, Bayern, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. Okt 1595 (Alter 49 Jahre)
    Mutter Elisabeth Eggli
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F30643  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Elisabeth Hortin,   get. 20 Jan 1575, Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung 6 Nov 1595  Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [1
    Kinder 
     1. Johann Haller   gest. 1639
     2. Berchtold Haller   gest. 1659
    +3. Emanuel Haller,   geb. 19 Sep 1613   gest. 1661 (Alter 47 Jahre)
    Familien-Kennung F30644  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 3 Jan 2026

  • Ereignis-Karte
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  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020070/2006-06-16/

      Haller

      Noch heute blühendes bern. Patriziergeschlecht, das auf den Kupferschmied Hans, Bürger von Wil (SG), zurückgeht. Dessen Sohn Johanneswirkte in Bern und Zürich als Pfarrer und Vorkämpfer der Reformation. Erst dessen Sohn Johannes erwarb 1548 das Berner Burgerrecht zu Obergerbern, während sein Bruder Wolfgang, Propst am Zürcher Grossmünster, die im 17. Jh. erloschene Zürcher Linie begründete.

      Aus den Söhnen des letztgenannten Johannes gingen zwei Hauptlinien hervor, von denen die jüngere des Kleinrats Sulpitius (1552-92) im Gr. sowie vereinzelt im Kl. Rat vertreten war, mehrere Landvögte stellte und zu Beginn des 19. Jh. ausstarb. Von den drei Ästen der auf den Pfarrer Johann (1546-95) zurückgehenden älteren Linie bildeten der ältere Ast des Johann (✝︎ 1639) und der bis heute blühende mittlere des Berchtold (✝︎ 1659) eigentl. Pfarrerdynastien. Aus dem mittleren Ast gingen aber auch Architekten wie Albrecht Carl hervor.

      Der jüngere Ast des Emanuel (1613-61) teilte sich in zwei noch heute existierende Zweige. Der ältere Zweig, der auf dem Buchdrucker Niklaus Emanuel (1704-79) gründet, brachte eine Dynastie von Buchdruckern und im 19. Jh. auch von Medizinern hervor, unter ihnen Bernhard Friedrich. Viele Angehörige dieses Zweiges, dem auch der Berner Nationalrat Armin entstammte, waren im 19. und 20. Jh. entweder mittlere Angestellte und Beamte sowie Handwerker und Gewerbetreibende, oder sie wanderten in die USA und nach Brasilien aus. Die Nachkommen des jüngeren Zweiges hingegen, die seit der Erhebung ihres berühmten Stammvaters, des Gelehrten Albrecht, in den erbl. Adelsstand durch Ks. Franz I. im Jahr 1749 das Prädikat "von" bzw. "de" führen, sassen im 18. Jh. sowie während der Mediation und Restauration im Gr. Rat oder traten wie Rudolf Emanuel in Solddienste. Andere Mitglieder hingegen verliessen Bern. Karl Ludwig wurde Kantonsrat in Solothurn, während sich Franz Albrechts (✝︎ 1851) Nachkommenschaft in Lausanne und Genf etablierte und wesentlich häufiger als der ältere Zweig in akadem. Berufen anzutreffen war. Sie stellte neben dem Diplomaten Edouard Pfarrer, Ärzte, Juristen und v.a. Ingenieure.

      Version vom: 16.06.2006
      Autorin/Autor: Hans Braun

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 111.