Landammann Werner II (IV) von Attinghausen (von Schweinsberg)

Landammann Werner II (IV) von Attinghausen (von Schweinsberg)

männlich vor 1255 - 1329  (~ 73 Jahre)

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  • Name Werner II (IV) von Attinghausen (von Schweinsberg)  [1, 2
    • Nummerierung:
      II nach Theodor von Liebenau
      (IV) nach Jean-François Girard
    Titel Landammann 
    Geboren vor 1255 
    Geschlecht männlich 
    Beruf / Beschäftigung 1294-1322  Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Der 4. Landammann von Uri, (Amtsperiode 4) 
    • Vermutlich bis 1325
    Begraben 13 Aug zw 1322 und 1329 
    Personen-Kennung I6597  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 27 Jan 2020 

    Vater Werner I (III) von Attinghausen (von Schweinsberg) 
    Mutter von Wolhusen 
    Familien-Kennung F5143  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Lebend 
    Kinder 
     1. Landamman Johannes von Attinghausen,   geb. 1330
     2. Thüring von Attinghausen (von Schweinsberg),   gest. 3 Nov 1353
     3. Willebirgis von Attinghausen (von Schweinsberg)
    +4. Anna von Attinghausen (von Schweinsberg)
     5. Margaritha von Attinghausen (von Schweinsberg)
     6. Ursula von Attinghausen (von Schweinsberg)
    +7. Diethelm Thüring? von Schweinsberg
    Zuletzt bearbeitet am 27 Jan 2020 
    Familien-Kennung F5132  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 2 von Rüssegg 
    Zuletzt bearbeitet am 31 Aug 2018 
    Familien-Kennung F6185  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen & Siegel
    von Attinghausen - Familienwappen
    von Attinghausen - Familienwappen
    Huber Emil (1867-1934), Altdorf, Urner Wappenbuch, S. 3 / © Staatsarchiv Uri, Altdorf - Anzahl verschiedener Wappen dieses Geschlechts: 1

    Quergeteilt, in Silber oben wachsender schwarzer Adler, unten zwei schwarze Querbalken.

    Natürlich hatte nicht jede Familie ein Wappen. Zur besseren Übesicht in den Grafiken habe ich jedoch allen Mitglieder der Urner Geschlechter das jeweilige Familienwappen zugewiesen.
    von Schweinsberg - Familienwappen
    von Schweinsberg - Familienwappen
    Huber Emil (1867-1934), Altdorf, Urner Wappenbuch, S. 48 / © Staatsarchiv Uri, Altdorf - Anzahl verschiedener Wappen dieses Geschlechts: 1

    Natürlich hatte nicht jede Familie ein Wappen. Zur besseren Übesicht in den Grafiken habe ich jedoch allen Mitglieder der Urner Geschlechter das jeweilige Familienwappen zugewiesen.
    Werner von Attinghausen II (IV)
    Werner von Attinghausen II (IV)
    Am 19. November 1303 siegelte Werner II. als Richter in Uri die Bestätigung derJJnschuld der Ita, des Werner von Gruoba sei. Witwe (ST. A. Aargau) (Siegel- Abb.30). Die Urkunde vom 11. November 1308 im städt. Archiv Zürich ist ebenfalls von „Her Wernher Frie von Attingenhusen, Lant Ammann" besiegelt, ebenso eine solche vom 20. November 1321 betreffend das Kloster Oetenbach (St. A. Zürich).

    Geschichten
    Attinghausen-Schweinsberg - Stammtafel 1
    Attinghausen-Schweinsberg - Stammtafel 1
    Aus: Geschichte der Freiherren von Attinghusen und von Schweinsberg
    Ein Beitrag zur Geschichte der Urkantone
    Von: Theodor von Liebenau
    Druck und Verlag: H. R. Sauerländer, Aarau, 1865 - Seite: 199 (212)

    Diese Stammtafel ist scheinbar unzuverlässig?
    Attinghausen-Zumbrunnen
    Attinghausen-Zumbrunnen - Werner (II) à la page 19-21 / auf Seite 19-21
    Français - Citation de: Nobilaire Militaire Suisse, de Jean-François Girard

    (PDF de 16 pages - défiler vers le bas)
    Attinghausen - Werner II (IV)
    Attinghausen - Werner II (IV)
    Aus: Geschichte der Freiherren von Attinghusen und von Schweinsberg Ein Beitrag zur Geschichte der Urkantone
    Von: Theodor von Liebenau Druck und Verlag: H. R. Sauerländer, Aarau, 1865 - Seiten: 29-31

    Staatsarchive
    Zumbrunnen Familien (1) und (2) - Familienblatt
    Zumbrunnen Familien (1) und (2) - Familienblatt
    Auszug aus den Urner Stammbücher, Staatsarchiv Uri

    Orte, Wohnen
    Uri
    Uri
    Portrait des Landes Uri - Heute Kanton Uri, Schweiz
    Die Ruine Attinghausen
    Die Ruine Attinghausen
    Der Bericht von Dr. R. Durrer über die Ruine beinhaltet:
    - Besitzverhältnisse der Burg Attinghausen
    - Funde bei der Burg
    Attinghausen - Burgruine
    Attinghausen - Burgruine

    Beruf, Arbeit
    Die Landammänner von Uri - 1
    Die Landammänner von Uri - 1
    - Kurzbeschreibung
    - Liste der Landammänner in den Jahren 1231 bis 1598

  • Notizen 

    • Der 4. Landammann von Uri, (Amtsperiode 4) - Werner von Attinghausen

      Werner von Attinghausen, Freiherr, Landammann 1294—1322, vermutlich aber bis 1325.
      Dieses mit den Anfängen der demokratischen Schweizergeschichte aufs engste verknüpfte Dynastengeschlecht hat seinen Ursprung im Emmental, erfüllte aber in Uri, wo es seit 1240 die Burg Attinghausen als Mittelpunkt eines beträchtlichen Grundbesitzes hatte, seine geschichtliche Aufgabe.
      Wappen: quergeteilt, in Silber oben wachsender schwarzer Adler, unten zwei schwarze Querbalken.
      Quellen: Wappenzyklus im Meieramtsturm zu Erstfeld; Adelsgeschichte und Uraniens Gedächtnistempel.

      In die Zeit seiner Leitung als Landammann fällt die ganze Entwicklung der schweizerischen Freiheit; er erreichte durch Privilegien des Königs Adolf 1297, des Kaisers Heinrich VII. 1311 und Ludwig des Bayern 1316 die diplomatische Sicherung, und durch den Sieg bei Morgarten 1315 auch die militärische Sicherung.

      Das Staatsarchiv Uri hütet zwei Urkunden mit guterhaltenen Siegeln des Landammann Werner von Attinghausen vom 30. Juli 1299 über Grundbesitz- Verkauf an den Konvent von Wettingen, und vom 11. November 1301 über Verzicht der Frau Ita, Walters von Lutze sei. Schwester, auf Wettinger-Lehensgüter. S (Siegel): 4 cm Durchmesser. Umschrift in 4 mm hohen gotischen Majuskeln: +SWERNHERI°DE°SWEINSPERGx.
      Am 19. November 1303 siegelte Werner II. als Richter in Uri die Bestätigung derJJnschuld der Ita, des Werner von Gruoba sei. Witwe (ST. A. Aargau) (Siegel- Abb.30). Die Urkunde vom 11. November 1308 im städt. Archiv Zürich ist ebenfalls von „Her Wernher Frie von Attingenhusen, Lant Ammann" besiegelt, ebenso eine solche vom 20. November 1321 betreffend das Kloster Oetenbach (St. A. Zürich).

      Quelle: [3]

    • Werner II. von Attinghausen (* vor 1255; † 13. August zwischen 1322 und 1329) war Landammann in Uri. Er nannte sich auch Werner von Schweinsberg. Bekannt ist Attinghausen auch als Figur aus Friedrich Schillers Wilhelm Tell.

      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_von_Attinghausen

    • Charakterisierung Werner von Attinghausen aus Schillers „Wilhelm Tell“

      Die hervorragendste Gestalt unter den Adeligen ist der edle Bannerherr Werner von Attinghausen. Nach Tschudis Chronik war er bei der ersten Gesandtschaft zugegen, die die Waldstetter im April 1301 an König Albrecht sandten und er „allen anderen Schweizern durch die Würde des wohl erhaltenen Adels übertraf“. In unserem Drama repräsentiert Attinghausen den Teil des Adels, der sich mit dem Volk innerlich verbunden weiß, in Übereinstimmung mit demselben denkt und fühlt. Wir sehen ihn in patriarchalischer Einfachheit mit seinen Knechten den Frühtrunk teilen, ehe er sie an ihre Arbeit schickt. Sonst hat er seine Untertanen im Dienste des Kaisers in Schlachten angeführt und an ihrer Spitze tapfer gefochten. Jetzt schmachtet er mit ihnen gemeinsam unter dem Druck der Vögte.

      Er, der sich des stolzen Bewusstseins erfreute, selbst Herr zu sein und keinem fremden Herrn zu dienen, sieht jetzt mit Schmerz, wie viele andere seines eigenen Standes dem Vaterland untreu werden. Attinghausen blickt mit Kummer auf seine Güter, die nach seinem Tode in fremde Hände übergehen sollen. Kein Wunder, dass die neue Zeit dem 85-jährigen Greis in keiner Weise behagen will. Seinem Ende geht er hoffnungslos entgegen. Durch seinen Tod ist es ihm zwar nicht vergönnt, die Sonne des neuen Freiheitstages zu erblicken, doch schaut er wenigstens in seine Morgenröte. Wilhelm Tells mutige Tat und das Bündnis von Fürst, Stauffacher und Melchtal auf dem Rütli, beides sie eröffnen ihm den Blick in eine glanzerfüllte Zukunft der Schweizer. Und so kann er, innerlich gestärkt und reichlich getröstet, in Frieden aus der Welt scheiden. Nur die Bekehrung seines Neffen Ulrich von Rudenz erlebt er nicht mehr.

      Quelle: http://www.friedrich-schiller-archiv.de/charakterisierung/tell-figuren/charakterisierung-attinghausen-aus-schillers-wilhelm-tell/

    • Attinghausen [Schweinsberg], Werner II. von

      geboren wohl vor 1255, gestorben 13.8. zwischen 1322 und 1329. Sohn Werners I. ∞ Margretha. Ritter, 1288 Herr zu Wartenstein. Nach 1288 hauptsächl. in Uri tätig. A. gehörte bereits 1290 zu den Führern der Urner Politik und trat als solcher verm. beim Bündnis vom Aug. 1291, sicher jedoch beim Vertrag desselben Jahres mit Schwyz und Zürich in Erscheinung. Spätestens 1294 war A. Landammann von Uri, welches Amt er wahrsch. bis zu seinem Tode innehatte.

      Literatur
      – GHS 4, 11-49
      – R. Sablonier, «Innerschweizer Gesellschaft im 14. Jh.», in Innerschweiz und frühe Eidgenossenschaft 2, 1990, 16 f.
      – Stadler, Uri 1

      Autorin/Autor: Hans Stadler

      Quelle: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15487.php


  • Quellen 
    1. [S41] Geschichte der Freiherren von Attinghusen, Theodor von Liebenau, (Sauerländer Verlag, Aarau (1865)), Seiten 29 bis 31 und 44 bis 85.
      https://books.google.ch/books?id=ASVCAAAAcAAJ&printsec=frontcover&source=gbs_ge_summary_r&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false

    2. [S43] Nobiliaire Militaire Suisse, Jean-François Girard, (Druckerei Emanuel Tourneisen, Basel (1787)), Seiten 19 bis 21. .

    3. [S71] Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, Friedrich Gisler, (Archives héraldiques suisses = Schweizerisches Archiv für Heraldik = Archivio araldico Svizzero), Band 50, Jahr 1936, Heft 1, Seiten 16, 17.