Adelheid von Löwen

Adelheid von Löwen

weiblich

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  • Name Adelheid von Löwen 
    Geschlecht weiblich 
    Personen-Kennung I7046  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 8 Jun 2017 

    Vater Gottfried VI. von Löwen (von Niederlothringen), der Bärtige,   geb. cir 1063,   gest. 25 Jan 1139  (Alter ~ 76 Jahre) 
    Mutter Ida von Chiny 
    Verheiratet cir 1105 
    Familien-Kennung F3216  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Earl William d’Aubigny,   geb. cir 1109,   gest. 12 Okt 1176, Waverley Abbey, Surrey Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter ~ 67 Jahre) 
    Kinder 
     1. Earl William d’Aubigny,   geb. vor 1150,   gest. 24 Dez 1193  (Alter ~ 43 Jahre)
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2017 
    Familien-Kennung F3217  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 2 König Heinrich I. (Henry Beauclerc) von England,   geb. 1068, Selby in Yorkshire Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 1 Dez 1135, Lyons-la-Forêt, Normandie Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter 67 Jahre) 
    Verheiratet 29 Jan 1121 
    Notizen 
    • Heinrich I. und Adelheid hatten keine Kinder.
    Zuletzt bearbeitet am 20 Sep 2018 
    Familien-Kennung F3215  Familienblatt  |  Familientafel

  • Fotos Mittelalter
    Adelheid-von-Löwen-Grab
    Adelheid-von-Löwen-Grab
    Grabstätte der Adelheid von Löwen in Affligem

  • Notizen 
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Adelheid_von_Löwen

      Adelheid von Löwen (auch Adeliza, Adela oder Aleidis; * um 1103 in Löwen; † 23. April 1151 in Affligem, Belgien) war Königsgemahlin von England.
      Sie wurde als Tochter von Gottfried I. Barbutus, Herzog von Niederlothringen, Landgraf von Brabant und Löwen, und dessen Gemahlin Ida von Namur, in Löwen geboren.
      Am 2. Februar 1121 wurde sie mit dem englischen König Heinrich I. vermählt, als sie um die 15 Jahre alt war. Der verwitwete König, dessen beide Söhne aus erster Ehe zwei Jahre zuvor verstorben waren, heiratete sie nur, um noch einen männlichen Erben zu bekommen.
      Obwohl Heinrich I. jener englische König ist, der den Rekord für die größte Anzahl unehelicher Kinder hält, und Adelheid allgemein den Ruf einer schönen Frau hatte, blieb diese fast 15 Jahre andauernde Ehe kinderlos.
      Adelheid trat als Gemahlin des Königs sehr selten in Erscheinung. Ob das in ihrem Wesen lag oder auf Wunsch des Königs geschah, ist ungewiss. Sie war jedoch kulturell sehr gebildet und belesen und tat sich als Kunstmäzenin hervor. Angeblich schrieb sie auch eine Biographie über Heinrichs Leben in Gedichtform.
      Als ihr Gemahl 1135 verstarb, verbrachte sie zuerst eine Zeit lang im Kloster Wilton bei Salisbury. Sie war auch anwesend, als Heinrich am ersten Jahrestag seines Todes in der Reading Abbey beigesetzt wurde. Da sie noch relativ jung war, heiratete sie im Jahr 1138 nach der Trauerzeit William d’Aubigny, einen engen Berater Heinrichs.
      Sie brachte eine beachtliche Apanage als Königinwitwe sowie Schloss Arundel in die Ehe mit und König Stephan ernannte ihren Gemahl zum Grafen von Arundel und Lincoln. Während ihr Gemahl sich auf die Seite von König Stephan stellte, trat sie eher für ihre Stieftochter Matilda ein, die kurzfristig als Gegenkönigin zu ihrem Neffen Stephan regierte.
      Sieben Kinder von Adelheid und William erreichten das Erwachsenenalter, darunter William d’Aubigny, der zweite Graf von Arundel. Dessen Sohn William war einer der Mitunterzeichner der Magna Carta. Von ihm stammen auch die späteren englischen Königinnen Anne Boleyn und Catherine Howard ab.
      Adelheid spendete während ihrer zweiten Ehe auch größere Summen an die Kirche, besonders an das Kloster in Reading, in dem ihr erster Gemahl bestattet wurde.
      Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie im Kloster Affligem in der Landgrafschaft Brabant, die sie ebenfalls mit Ländereien beschenkte. Sie wurde in der Stiftskirche Affligem neben ihrem Vater Gottfried I. von Löwen († 1139) beigesetzt. Ihre Grabstätte wurde jedoch während der Französischen Revolution zerstört. Ihre Gebeine und die ihres Vaters wurden jedoch gefunden und im Kreuzgang der wiedererrichteten Abtei neu beigesetzt.


      Literatur
      • John Horace Round: Adeliza of Louvain. In: Leslie Stephen (Hrsg.): Dictionary of National Biography (DNB), Band 1 (Abbadie – Anne), MacMillan & Co, Smith, Elder & Co., New York City / London 1885, S. 137–138 (englisch) [1] 
      • Lois L. Huneycutt: Adeliza (c.1103–1151). In: Oxford Dictionary of National Biography, Oxford University Press, 2004 online (Lizenz notwendig)
      Weblinks
      • Adelheid von Löwen (Memento vom 31. März 2008 im Internet Archive) auf Genealogie-Mittelalter.de, im Internet Archive auf archive.org, Stand: 31. März 2008, gesehen 8. Juli 2011 (Site seit Juli 2011 offline)
      • Adeliza de Louvain auf thepeerage.com (englisch)
      Anmerkungen
      1 Round selber gibt Literatur der Jahre 1834 bis 1840 an.