Kaiser Maximilian I von Österreich (von Habsburg), der letzte Ritter

Kaiser Maximilian I von Österreich (von Habsburg), der letzte Ritter

männlich 1459 - 1519  (60 Jahre)

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  • Name Maximilian I von Österreich (von Habsburg) 
    Titel Kaiser 
    Suffix der letzte Ritter 
    Geboren 22 Mrz 1459  Wiener Neustadt Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Titel auf Deutsch Herzog von Burgund (ab 1477), Römisch-Deutscher König (ab 1486), Herr der Österreichischen Erblande (ab 1493) Kaiser des Heiligen Römischen Reichs (ab 1508) 
    Gestorben 12 Jan 1519  Wels, Oberösterreich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Begraben St.-Georgs-Kapelle der Burg in Wiener Neustadt Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Getreu dem Testament von Wels in seiner Taufkirche unter den Stufen des damaligen gotischen Hochaltars beigesetzt. Und zwar so, dass Priester während der Messe genau über seinem Herzen zu stehen kommen.
    Personen-Kennung I9029  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 5 Mai 2018 

    Vater Kaiser Friedrich III. von Österreich (von Habsburg),   geb. 21 Sep 1415, Innsbruck, Österreich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 19 Aug 1493, Linz, Österreich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter 77 Jahre) 
    Mutter Prinzessin Eleonora Helena von Portugal,   geb. 18 Sep 1436,   gest. 3 Sep 1467  (Alter 30 Jahre) 
    Verheiratet 16 Mrz 1452  Rom, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Familien-Kennung F4420  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Herzogin Maria von Burgund (Valois),   geb. 13 Feb 1457, Brüssel Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 27 Mrz 1482, Brügge Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter 24 Jahre) 
    Verheiratet 19 Aug 1477 
    Kinder 
     1. König Philipp I. von Österreich (von Habsburg), der Schöne,   geb. 22 Jul 1478, Brügge Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 25 Sep 1506, Burgos Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter 28 Jahre)
     2. Prinzessin Margarete von Österreich (von Habsburg),   geb. 10 Jan 1480, Brüssel Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 1 Dez 1530, Mechelen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter 50 Jahre)
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2017 
    Familien-Kennung F4380  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 2 Bianca Maria Sforza 
    Verheiratet 1494 
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2017 
    Familien-Kennung F4382  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 3 Herzogin Anne von der Bretagne,   geb. 25 Jan 1477, Nantes Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 9 Jan 1514, Blois Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter 36 Jahre) 
    Verheiratet 19 Dez 1490  Kathedrale von Rennes Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2017 
    Familien-Kennung F4381  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
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  • Fotos Mittelalter
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-1618
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-1618
    Maximilian I. Peter Paul Rubens, 1618
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Grab
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Grab
    Grab Kaiser Maximilians in Wiener Neustadt
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Harnisch
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Harnisch
    Reiterharnisch Kaiser Maximilians, Metropolitan Museum of Art, New York
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Huldigung
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Huldigung
    Maximilian nimmt die Huldigung der weltlichen und geistlichen Stände und die Anerkennung des Papstes entgegen. Aus Petrus Almaire: Liber missarum der Margarete von Österreich, um 1515.
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Statue
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Statue
    Statue im Heeresgeschichtlichen Museum
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Triumphwagen
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Triumphwagen
    Triumphwagen für Maximilian I. Abdruck von Originalplatten Dürers, 16. Jh. (?)
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Unterschrift
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg-Unterschrift
    Die große Unterfertigung der Unterschrift Maximilians I. auf einer Urkunde vom 10. März 1497: Maxi(milianus) R(ex) s(ub)s(cripsit). Für Briefe verwendete er statt der Namensunterschrift meist die Sigle p(er) reg(em) p(er) s(e).
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg
    Maximilian-I-Österreich-Habsburg
    Maximilian I. Albrecht Dürer, 1519

    Geschichten
    Entstehung und Wachstum der alten Eidgenossenschaft
    Entstehung und Wachstum der alten Eidgenossenschaft
    Ein Bericht aus Wikipedia

  • Notizen 
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_I._(HRR)

      Maximilian I. Erzherzog aus dem Haus Habsburg, genannt der letzte Ritter (* 22. März 1459 in Wiener Neustadt; † 12. Januar 1519 in Wels, Oberösterreich), war ab 1477 Herzog von Burgund, ab 1486 römisch-deutscher König, ab 1493 Herr der Österreichischen Erblande und ab 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reichs.

      Leben
      Maximilian wurde auf der Burg in Wiener Neustadt als Sohn von Kaiser Friedrich III. und dessen Ehefrau Eleonore von Portugal geboren. Somit war er Erzherzog von Österreich und trug diesen Titel schon als Kind.
      Als Folge der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Friedrich III. und seinem jüngeren Bruder Erzherzog Albrecht VI. von Österreich erlebte Maximilian als Kleinkind zusammen mit seinen Eltern die Belagerung der Wiener Hofburg vom 16./17. Oktober bis 4. Dezember 1462 durch die damalige Wiener Stadtregierung. Die Hofburg wurde tagelang beschossen, außerdem herrschte ein enormer Mangel an Nahrungsmitteln. Maximilian hat sich später nur selten in Wien aufgehalten.

      Herzog von Burgund und römisch-deutscher König
      Am 19. August 1477 heiratete Maximilian in Gent auf Schloss Ten Walle die Erbherzogin Maria von Burgund, die Tochter Herzog Karls des Kühnen, und wurde iure uxoris Herzog von Burgund. Die Ehe der beiden, die nach dem frühen Tod seiner Frau von Maximilian selbst als Liebesbeziehung verklärt wurde, war bereits im Herbst 1476 zwischen ihren Familien vereinbart worden, nachdem es seit 1463 immer wieder diesbezüglich Verhandlungen gegeben hatte. Am 21. April 1477 wurde sie per procuram geschlossen[1].
      Wenige Monate nach seiner Heirat wurde Maximilian am 30. April 1478 in Brügge zum Ritter geschlagen und danach zum Souverän (Großmeister) des Ordens vom Goldenen Vlies ernannt. Mit Maria hatte Maximilian zwei Kinder: Philipp (* 1478) und Margarete (* 1480); ein zweiter Sohn, Franz, starb 1481 nach der Geburt.
      Die dynastische Verbindung mit Burgund wurde zum Ausgangspunkt des jahrhundertelangen habsburgisch-französischen Gegensatzes. Denn das Erbe Karls des Kühnen war nicht unumstritten. Frankreich wollte die Erbfolge Marias nicht anerkennen und besetzte das eigentliche Herzogtum Burgund, welches zum französischen Lehensverband zählte. In dieser Situation machten die Stände der Niederlande die Anerkennung Marias von politischen Zugeständnissen abhängig und rangen ihr das Große Privileg ab. Frankreichs Versuche, im burgundischen Erbfolgekrieg auch weitere ehemals französische Territorien aus der burgundischen Erbschaft zurückzuerobern, konnte Maximilian 1479 durch den Sieg seiner Truppen in der Schlacht bei Guinegate verhindern. Allerdings verlobte er bald danach seine kleine Tochter mit dem jungen französischen König Karl VIII., dem sie eben jene Territorien als Mitgift einbringen sollte. Dazu kam es aber nicht (s. u.).
      Der frühe Tod Marias nach einem Jagdunfall 1482 traf Maximilian sowohl persönlich als auch politisch: Das burgundische Erbe fiel nun an Maximilians und Marias Sohn, Philipp. Maximilian konnte seine Herrschaftsrechte nun nur noch als Vormund seinnes vierjährigen Sohns ausüben, wurde aber als solcher von den niederländischen Ständen nicht anerkannt. Im langwierigen Krieg gegen die Franzosen stand Maximilian mehrmals am Rand der Niederlage. Im flandrischen Brügge warfen seine unzufriedenen Untertanen ihn sogar von Januar bis Mai 1488 ins Gefängnis. Sein Vater Friedrich stellte aber eine Armee zusammen, befreite ihn und schaffte es, die Lage in Burgund einigermaßen zu stabilisieren.
      Bereits zwei Jahre zuvor, am 16. Februar 1486, hatte es Friedrich noch zu seinen Lebzeiten erreicht, dass Maximilian im Kaiserdom von Frankfurt am Main zum römisch-deutschen König gewählt wurde. Am 9. April 1486 erfolgte seine Krönung im Kaiserdom zu Aachen.
      Am 19. März 1490 verzichtete Sigmund von Tirol zugunsten Maximilians auf die Regentschaft in Oberösterreich, das damals Tirol, die österreichischen Vorlande und die verbliebenen Stammlande auf Schweizer Gebiet umfasste.
      1490 heiratete Maximilian per procurationem, d. h. ohne persönliche Anwesenheit, Anna, die junge Herzogin und Erbin der Bretagne. Er musste aber erleben, dass die noch nicht vollzogene Ehe 1491 aufgelöst wurde und Anna Karl VIII. heiratete. Dieser schickte seine bisherige Verlobte zurück, Maximilians Tochter Margarete, die einen Großteil ihrer Kindheit am französischen Hof verbracht hatte. Am 16. März 1494 vermählte sich Maximilian I. in Hall in Tirol in zweiter Ehe mit Bianca Maria Sforza (1472–1510).

      Herr der Österreichischen Erblande, regierender König und Kaiser
      Nach dem Tod seines Vaters, des Kaisers Friedrich III., im Jahre 1493 trat Maximilian dessen Nachfolge als regierender römisch-deutscher König und als Herr der Österreichischen Erblande an. 1497 tauschte er die Herrschaft Rhäzüns gegen die Herrschaft Haigerloch.
      Als 1495 Karl VIII. im Handstreich das Königreich Neapel eroberte, auf dessen Krone er Ansprüche geltend machte, bildete Maximilian mit dem Herzog von Mailand, der Republik Venedig, dem Papst Alexander VI. und König Ferdinand II. von Aragón didie Heilige Liga. Bei dieser Gelegenheit verlobte er seine Tochter Margarete mit Ferdinands Sohn Juan, dem voraussichtlichen Erben der Kronen Aragons und Kastiliens. Im Jahre 1496 verheiratete Maximilian seinen Sohn Philipp mit Ferdinands Tochter Johanna der Wahnsinnigen.[2] Da der spanische Thronerbe nur wenige Monate nach der Heirat mit Maximilians Tochter Margarete im Jahre 1497 starb, rückte Johanna, die Gemahlin Philipps des Schönen, als aragonisch-kastilische Thronerbin nach. Durch Maximilians Allianz mit Spanien fühlte sich Frankreich von Osten und Südwesten zugleich bedroht, was die habsburgisch-französische Rivalität, welche die Geschichte Europas für die nächsten 250 Jahre prägen sollte, weiter verschärfte.
      1495 initiierte Maximilian auf dem Reichstag zu Worms eine umfassende Reichsreform, die eine reichsweite Steuer, den gemeinen Pfennig und einen ewigen Landfrieden vorsah, letzteren allerdings gegen den Willen Maximilians und auf Druck der Reichsstände. Die komplexen Strukturen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation konnte die Reform jedoch nicht aufbrechen. Von den Institutionen, die aus ihr hervorgingen, hatten die neugebildeten Reichskreise und das Reichskammergericht Bestand.
      Seine Absicht, auf dem Reichstag einen Türkenkrieg zu beschließen, konnte er nicht verwirklichen. In der Folge hatte die Auseinandersetzung mit Frankreich Priorität, so dass es 1498 zu einem ersten Friedensschluss mit dem Osmanischen Reich kam. Geheimverhandlungen im Jahre 1510 zu dem Zweck, ein Bündnis gegen Venedig zu bilden, scheiterten.[3]
      Mit dem letzten meinhardinischen Fürsten, Graf Leonhard von Görz, handelte Maximilian ab 1497/98 einen Erbvertrag aus, der den Habsburgern die Grafschaft Görz einbringen sollte. Aber erst nach einer schlussendlich gewonnenen Auseinandersetzung mit der Republik Venedig gelang es dem mit hohen Ehren dafür gewonnenen Görzischen Reichsverweser Virgil von Graben, diesen Vertrag endgültig zu realisieren.[4]
      Noch wichtiger für die Zukunft des Hauses Österreich waren die Bemühungen Maximilians um den Erwerb Böhmens und Ungarns. Bereits 1491 war es Maximilian gelungen, in Pressburg einen Erbvertrag mit König Vladislav II. von Böhmen und Ungarn zu schlhließen. Dieser sah vor, dass die Kronen Böhmens und Ungarns an das Haus Österreich fallen würden, wenn Vladislav ohne Erben bleiben sollte. Da dieser jedoch aus seiner Ehe mit Anne de Foix-Candale Kinder hatte, die 1503 geborene Tochter Anna und den 1506 geborenen Sohn Ludwig II., wurde auf Betreiben Maximilians die Vereinbarung von Pressburg in Wien im Jahre 1506 durch den Plan wechselseitiger Heiraten zwischen den jeweiligen Thronfolgern erweitert.
      Am 8. August 1507 ernannte König Maximilian den Kurfürsten Friedrich III. von Sachsen auf dem Reichstag in Konstanz zu seinem Reichsvikar für die Zeit seiner Abwesenheit im Reich wegen des geplanten Romzugs und seiner Kaiserkrönung. (Diese vorübergehende Verleihung der Reichsvikarswürde ist auf den Münzen, den Locumtenenstalern des Kurfürsten von Sachsen, verewigt.[5])
      Am 4. Februar 1508 nahm Maximilian mit Zustimmung von Papst Julius II. im Dom zu Trient den Titel eines Erwählten Römischen Kaisers an, nachdem sein Romzug am Widerstand der Republik Venedig gescheitert war.
      Um den wachsenden Druck zu vermindern, der durch Beistandsverträge der Herrscher Frankreichs, Polens, Ungarns, Böhmens und Russlands auf dem Reich lastete, aber auch um Böhmen und Ungarn für Habsburg zu sichern, traf sich Maximilian 1515 mit den jagiellonischen Königen Wladislaw II. von Ungarn und Böhmen und Sigismund I. von Polen in Wien. Dabei setzte er auch die Familie Radziwill in den Reichsfürstenstand. Die dort arrangierte Doppelhochzeit zwischen den Enkeln Maximilians – Erzherzog Ferdinand I. (oder Karl V.) und Erzherzogin Maria – mit den Kindern von König Wladislaw II., Anna von Böhmen und Ungarn und Ludwig II. König von Böhmen und Ungarn (1506–1526), die 1521 vollzogen wurde, brachten dem Haus Habsburg 1526 die Kronen von Ungarn und Böhmen ein. Der Kaiser legte am 22. Juli 1515 im Stephansdom in Wien neben Anna von Böhmen und Ungarn das Versprechen ab, die Prinzessin selbst zur Frau zu nehmen und zur Kaiserin zu machen, falls innerhalb eines Jahres nicht einer seiner Enkel – Ferdinand oder Karl – die Eheerklärung abgegeben habe. Dazu kam es jedoch nicht, da diese Erklärung 1516 von Erzherzog Ferdinand abgegeben wurde.
      Freundschaftliche Beziehungen unterhielt Maximilian auch zu den russischen Zaren Iwan III. und Wassili III., doch die von Kaiser und Papst angestrebte Kirchenunion gelang nicht.

      Tod und Nachleben
      Maximilian starb am 12. Januar 1519 auf der beschwerlichen Reise von Innsbruck zum Landtag nach Linz[6] in der Burg von Wels, vermutlich an Darmkrebs. Wie andere Könige und Kaiser des Mittelalters (so z. B. Sigmund von Luxemburg) inszenierte Maximilian seinen Tod. Nachdem er bereits seit vier Jahren stets seinen Sarg mitgeführt hatte[7], präsentierte er sich nun als außergewöhnlich demütiger und mit Schuld beladenener Sünder und Büßer. Nachdem er die Sterbesakramente („letzte Ölung“) eempfangen hatte, übergab er das kaiserliche Siegel und verbot, ihn mit seinen Titeln anzureden.[8] Er ordnete an, nach seinem Tod nicht einbalsamiert zu werden, sondern verfügte stattdessen, dass sein Leichnam gegeißelt werde und dass seine Haare geschoren und die Zähne ausgebrochen werden.[8] Leichenhemd und Beinkleid ließ er sich (angeblich aus Scham) kurz vor dem Tod bringen, zog sich selbst noch an und verfügte, dass er so in den Sarg gelegt werden solle.[9] Er ordnete zudem an, seinen Leichnam in die Gewänder des St. Georgs-Ordens zu kleiden und danach unter Beimengung von Kalk und Asche in einen Sack einzunähen, der aus Leinen, Damast und weißer Seide bestand.[10] Neben religiösen Überlegungen der Buße spielten bei diesem bei Cuspinian überlieferten Vorgang auch die damals üblichen Methoden der Leichenkonservierung eine Rolle.[11] „Das Totenbildnis, das von ihm erhalten ist,“ schreibt Reformationshistoriker Thomas Kaufmann, „ist ein in seiner Realistik erschütterndes Dokument: ein fahlgelbes Gesicht mit tief eingefallenen Wangen, der zahnlose Mund leicht geöffnet; ein halb zugedrücktes Augenlid gibt den Blick auf eine verdrehte Pupille frei.“[8]
      Maximilian I. wurde getreu dem Testament von Wels in seiner Taufkirche, der St.-Georgs-Kapelle der Burg in Wiener Neustadt, unter den Stufen des damaligen gotischen Hochaltars beigesetzt, wie sein Vater Friedrich III. im Ornat des St.-Georg-Ritterordens – und zwar so, dass Priester während der Messe genau über seinem Herzen zu stehen kommen. Sein Herz wurde getrennt bestattet und in der Liebfrauenkirche in Brügge im Sarkophag Marias von Burgund beigesetzt.[12] Maximilians berühmtes Grabmal mit zahlreichen Bronzefiguren, das er zu Lebzeiten für die St.-Georgs-Kapelle in Wiener Neustadt in Auftrag gegeben hatte, blieb unvollendet. Erst sein Enkel Ferdinand I. ließ es in der eigens dafür erbauten Hofkirche in Innsbruck aufstellen.
      Maximilians Nachfolger als Kaiser wurde sein in den Niederlanden aufgewachsener Enkel Karl V., Sohn des schon 1506 verstorbenen Philipps und Johannas. Zum Vormund seiner Enkel und zur Regentin über die Niederlande hatte Maximilian nach Philipps Tod seine zwischendurch mit Philibert von Savoyen verheiratete, aber früh verwitwete Tochter Margarete berufen.

      Die Österreichischen Erblande, Burgund und das Reich
      Für die Geschichte Österreichs gilt Maximilian als Figur der Einigung, die auch sein Vater Friedrich betrieben hatte: Die Teilung des Hauses Habsburg in die albertinische und die leopoldinische Linie, die mit dem Neuberger Teilungsvertrag 1379 ganz gegen die Absicht Rudolfs des Stifters begonnen hatte, ging 1490 zu Ende. Sigmund von Tirol sorgte durch seinen Verzicht in Oberösterreich zugunsten des Enkels seines Bruders Ernst, genannt der Eiserne, für die Wiedervereinigung der habsburgischen Besitzungen, nachdem Friedrich schon 1463 Niederösterreich und Innerösterreich wieder vereint hatte.
      Maximilian konnte das Reich seinem Enkel Karl V. in Universalmonarchie übergeben.
      Durch fünfzehnjährigen Krieg verhinderte er die Aufteilung der Niederlande durch ihre Nachbarstaaten. Im Krieg gegen Frankreich konnte er die Herrschaft in den meisten Ländern der burgundischen Herzögen sichern, nur das Herzogtum Burgund selbst blieb unter französischer Kontrolle.[13]
      Mit dem 1494 geschlossenen Bündnis zwischen Maximilian und den Königen Spaniens, Ferdinand und Isabella, und der daraus resultierenden Hochzeit zwischen Erzherzog Philipp und Erzherzogin Margarete mit den Kindern des spanischen Königshauses unnd der am 22. Juli 1515 im Stephansdom zu Wien geschlossenen habsburgisch-jagiellonischen Verlobung (und späteren Doppelhochzeit) legte er den Grundstein für die spätere Weltgeltung des Hauses Habsburg: Sein Enkel Karl, Kaiser Karl V. sollte über ein Reich herrschen, in dem „die Sonne nicht mehr unterging“.
      Gleichzeitig beginnt mit seinem Sohn Philipp dem Schönen aber die nächste Teilung der Habsburger. Mit dessen Sohn Karl begründet sich die spanische Linie (Casa de Austria; als Beginn gilt Philipps Übersiedlung nach Madrid 1504 oder Karls Amtsantritt 1516), während der jüngere Sohn Philipps, Ferdinand, das Haus Österreich begründet.
      1480 markiert den ersten Türkeneinfall im Heiligen Römischen Reich, konkret in Kärnten und in der Steiermark. Maximilian versuchte erfolglos die deutschen Stände zu einem Krieg gegen das Osmanische Reich zu motivieren.

      Schulden
      Da Maximilian einem prunkvollen Lebensstil huldigte, der allerdings auch durch seine soziale Stellung, viele Konflikte, in die er verwickelt wurde und Erblasten früherer Herrscher des Heiligen Römischen Reichs bedingt war, hinterließ er einen enormen Schuldenberg. Die Kosten seiner zahllosen Kriege und seine Hofhaltung wurden durch die laufenden Einnahmen nicht annähernd gedeckt, so dass der Kaiser ständig neue Kredite bei seinem Hausbankier Jakob Fugger aufnehmen musste. 1501 wurde deshalb sogar ein Haus in Augsburg erworben. Aufgrund seiner 17 Aufenthalte (insgesamt 2 Jahre und 211 Tage) nannten ihn die Augsburger „Bürgermeister von Augsburg“. Da Maximilian mit seinem Schuldendienst kaum nachkam, gelang es dem Augsburger Bankhaus, zahlreiche Privilegien zu erlangen. Aber auch andere Städte mussten für die horrenden Kosten aufkommen. So besuchte er die nahe an Augsburg gelegene freie Reichsstadt Memmingen insgesamt 13-mal und nannte sie seine Ruh und Schlafzell. Als Reichsstadt musste Augsburg bei jedem seiner Besuche Geld- und Naturalienzahlungen leisten, dazu war Augsburg aber (wie auch die anderen Reichsstädte) bereits unter den früheren Königen und Kaisern des Heiligen Reiches verpflichtet gewesen.
      Das Diktat der leeren Kassen brachte Maximilian letztlich auch dazu, völlig unstandesgemäß die Tochter des italienischen Condottierefürsten Galeazzo Maria Sforza und der Bona von Savoyen, Bianca Maria Sforza, zu ehelichen, was ihr Onkel Ludovico Sforza in die Wege geleitet hatte. Maximilian erhielt dafür die wahrhaft kaiserliche Mitgift von 400.000 Golddukaten in bar und weitere 40.000 Dukaten in Juwelen. Ludovico erreichte auf diese Weise sein großes Ziel, das Herzogtum Mailand als Lehen des Heiligen Römischen Reiches zu bekommen.

      Kunst und Literatur[
      Maximilian, selbst hochgebildet und ein Freund des Humanismus und der Renaissance, pflegte ein großes Interesse an Wissenschaft, Literatur und Kunst und machte sich um ihre Förderung im Reich verdient. Er gab selbst poetische Werke heraus, die von ihm konzipiert waren, teils von ihm selbst, teils von Marx Treitzsaurwein von Ehrentrei(t)z, Melchior Pfintzing und Hans Ried geschrieben wurden. Der Theuerdank, weitgehend von eigener Hand, allegorisiert Maximilians Brautwerbung, der Weißkunig (unvollendet), geschrieben von Marx Treitzsaurwein von Ehrentrei(t)z, berichtet von seinen Taten bis 1513. Beide illustrierten Hans Burgkmair der Ältere, Hans Schäufelin und andere Künstler mit Holzschnitten. Der Freydal, ein drittes geplantes Werk zu den Turnieren des Kaisers, blieb jedoch vom Textumfang und von der Anzahl der Illustrationen her ein fragmentarisches Projekt. In seinem Auftrag entstand zwischen den Jahren 1504 und 1516 das Ambraser Heldenbuch.
      Maximilian unterstützte den Humanismus, indem er ein Konzept von Konrad Celtis umsetzte und 1501 ein Collegium poetarum et mathematicorum gründete. Dieses sollte Teil der Universität Wien sein und zwei Lehrstühle für Poetik und Rhetorik sowie zwei für Mathematik und ihre naturwissenschaftlichen Anwendungsgebiete beinhalten.[14] Diese Institutionalisierung des Humanismus war eine Pioniertat.
      Das Verdienst Maximilians und seines Kanzlers Niclas Ziegler um die Entstehung einer vorbildlichen deutschen Schreibweise wird von der Folgezeit sehr hoch eingeschätzt. Die Einheitsbestrebungen äußerten sich in einer Zurückdrängung ausgesprochen süddeutscher Züge zugunsten von mitteldeutschen. So erwuchs in Süddeutschland eine bald auch den Buchdruck umfassende Schreibtradition, die man das 'Gemeine Deutsch' nannte und die noch lange Zeit eine Konkurrenz für die sich immer mehr durchsetzende ostmitteldeutsche Tendenz der neuhochdeutschen Schriftsprachentwicklung darstellte.
      Wohl vermittelt über Willibald Pirckheimer trat Maximilian 1512 zu Albrecht Dürer in Verbindung; ab 1515 gewährte er ihm eine jährliche Rente von 100 Gulden.
      Maximilian gilt als Stifter der Frauensteiner Schutzmantelmadonna in Molln, eines Werks Gregor Erharts. Unter dem Mantel sind unter anderem er und Bianca Maria Sforza dargestellt.[15]

      Feudaler Ritter und Renaissance-Fürst
      Als Kunstmäzen, Förderer der Wissenschaften, Humanist, aber auch in seiner Prunkverliebtheit stellte sich Maximilian zwar als typischer Renaissanceherrscher dar, auch tragen seine Bemühungen zur umfassenden Popularitätssteigerung bereits alle ZüZüge eines „modernen“ Herrschers. Doch gleichzeitig stilisierte sich Maximilian entsprechend der burgundischen Tradition des Rittertums zum Idealbild des mittelalterlichen Ritters. Maximilians groß angelegte Dichtungen sind nicht nur ein letztes, nachklingendes Denkmal einer vergangenen Epoche, sondern teilweise auch verschlüsselte Autobiographien, die neben realen Ereignissen auch Bezug auf Pläne und Vorhaben des Kaisers wiedergeben, die dieser wegen Geldmangels nicht ausführen konnte. Ebenso strickte der Kaiser damit aber bewusst an seiner eigenen Legende – so trug ihm der unvollendete Freydal später den Ruf ein, der beste Turnierkämpfer seiner Zeit gewesen zu sein.
      Maximilian erhielt den Beinamen Der letzte Ritter, denn er verkörperte noch das bereits geschwundene Ideal des alten burgundischen Rittertums. Zugleich erwies er sich jedoch als vorausschauender, modernisierender Herrscher der anbrechenden Neuzeit, sodass man das auch zu Der letzte Ritter und erste Kanonier erweitert hat.

      Nachkommen
      1 ∞(I) 1477 Maria von Burgund (1457–1482), Erbherzogin aus dem Haus Burgund, Tochter Karls des Kühnen und Isabelle aus dem Haus Bourbon
      1 Philipp I. (Kastilien), „Philipp der Schöne“ (1478–1506), König von Kastilien ∞ 1496 Johanna, „Johanna die Wahnsinnige“ (1479–1555), Königin von Kastilien

      2 Margarete von Österreich (1480–1530), Statthalterin der habsburgischen Niederlande ∞(I) 1497 Johann von Aragón und Kastilien (1478–1497), Fürst von Asturien
∞(II) 1501 Philibert II. (1480–1504), Herzog von Savoyen

      3 Franz (*/† 1481)
      2 ∞ 1490 (aufgelöst 1491) Anna, Herzogin der Bretagne aus dem Haus der Kapetinger, Tochter Franz II. und Margarete von Foix, Prinzessin von Navarra
      3 ∞(II) 1494 Bianca Maria Sforza (1472–1510), Tochter des Herzogs Galeazzo Maria von Mailand und Bona von Savoyen

      Illegitime Nachkommen
      Maximilian soll mindestens 14 uneheliche Kinder gezeugt haben.[16] (Auswahl):
      • Georg von Österreich (1504–1557), Bischof von Lüttich

      Wappen und Wahlspruch
      Kaiser Maximilian I. von Habsburg:
      Auf dem nimbierten Deutschen Doppeladler, schwarz auf Gold, ein Brustschild, vorne in Rot ein silberner Balken, der Bindenschild, das ist Österreich, hinten von Gold und Blau dreifach schrägrechts geteilt in rotem Bord, das ist Burgund
      Motto:
      Um ein außen herum mit Schwertern und Streitkolben bestecktes Rad, über welchem ein Reichsapfel schwebt, die Devise:
      „Per tot discrimina rerum“
      „Durch so viele Gefahren“


      Werke
      • Trilogie:
      • Theuerdank: 1517 erschienene Dichtung mit ritterlichem Charakter (größtenteils von Maximilian selbst geschrieben)
      • Der Weißkunig. Eine Erzählung von den Thaten des Kaisers Maximilian des Ersten. Erstdruck 1775
      • Freydal
      • Geheimes Jagdbuch
      • Das Fischereibuch

      Rezeption
      Durch die kaiserliche Entschließung von Franz Joseph I. vom 28. Februar 1863 wurde Maximilian I. in die Liste der „berühmtesten, zur immerwährenden Nacheiferung würdiger Kriegsfürsten und Feldherren Österreichs“ aufgenommen, zu deren Ehren und Andenken auch eine lebensgroße Statue in der Feldherrenhalle des damals neu errichteten k.k. Hofwaffenmuseums (heute: Heeresgeschichtliches Museum Wien) errichtet wurde. Die Statue wurde 1870 vom Bildhauer Josef Gasser aus Carrara-Marmor geschaffen, gewidmet wurde sie von Kaiser Franz Joseph selbst.[17]
      Im Fernsehfilm Maximilian – Das Spiel von Macht und Liebe von Andreas Prochaska, erstmals gesendet im Jahr 2017, wurde Maximilian von Jannis Niewöhner verkörpert. Im Dokumentationsfilm Maximilian – Der Brautzug zur Macht (auch: Liebe, Geld und Macht – Maximilian I.) von Manfred Corrine, aus dem Jahr 2017, wurden von Historikern die Hintergründe und Zusammenhänge der Epoche erläutert.[18][19]
      Ausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
      • 2000: Der Aufstieg eines Kaisers: Maximilian I. Von seiner Geburt bis zur Alleinherrschaft 1459-1493, Stadtmuseum, Wiener Neustadt
      • 2002: Kaiser Maximilian I. Bewahrer und Reformer, Reichskammergerichtsmuseum, Wetzlar.
      Siehe auch
      • Ehrenpforte Maximilians I.
      Literatur
      Biographien
      • Hermann Wiesflecker: Kaiser Maximilian I. Das Reich, Österreich und Europa an der Wende zur Neuzeit. 5 Bände. Oldenbourg, München 1971–1986. (Standardwerk)
      • Hermann Wiesflecker: Maximilian I. Die Fundamente des habsburgischen Weltreiches. Verlag für Geschichte und Politik, Wien, München 1991, ISBN 3-7028-0308-4.
      • Manfred Hollegger: Maximilian I., 1459–1519, Herrscher und Mensch einer Zeitenwende. Kohlhammer, Stuttgart 2005, ISBN 3-17-015557-1.
      Ausstellungskataloge
      • Sabine Haag u. a. (Hrsg.): Kaiser Maximilian I. Der letzte Ritter und das höfische Turnier. Schnell & Steiner, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7954-2842-6.
      • Thomas Kuster, Monika Frenzel (Hrsg.): Ausstellungskatalog. Maximilian I. Triumph eines Kaisers. Ein Herrscher mit europäischen Visionen. Innsbruck 2005/2006.
      • Maximilian I. Der Aufstieg eines Kaisers. Von seiner Geburt bis zur Alleinherrschaft 1459 – 1493. Ausstellung 25. März – 2. Juli 2000, Autoren: Christa Angermann u. a., Redaktion: Norbert Koppensteiner, Ingrid Riegler. Wiener Neustadt 2000, IBN 3-85098-248-3.
      Lexikonartikel
      • Heinrich Ulmann: Maximilian I., römischer König und Kaiser. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 20, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 725–736.
      • Hermann Wiesflecker: Maximilian I. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 16, Duncker & Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-00197-4, S. 458–471 (Digitalisat).
      Spezialstudien
      • Sieglinde Hartmann (Hrsg.): Kaiser Maximilian I. (1459–1519) und die Hofkultur seiner Zeit. Reichert, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-89500-664-7.
      • Axel Metz: Der Stände oberster Herr. Königtum und Landstände im süddeutschen Raum zur Zeit Maximilians I. Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg Reihe B: Forschungen Bd. 174, Stuttgart 2009, ISN 978-3-17-020762-2.
      • Horst Rabe: Deutsche Geschichte 1500-1600. Das Jahrhundert der Glaubensspaltung. C. H. Beck, München 1991, ISBN 3-406-35501-3. (umfassendes Überblickswerk)
      Weblinks
       Commons: Maximilian I. – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
       Wikisource: Maximilian I. – Quellen und Volltexte
      • Regesten Maximilians I. 1486/1493-1519
      • Literatur von und über Maximilian I. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
      • Werke von und über Maximilian I. in der Deutschen Digitalen Bibliothek
      • Bildnis des Kaisers Maximilians I. Maler: Bernhard Strigel. Datiert: um 1515. In: Geschichte Bayerns. Ausstellung Bayern Bilder. Haus der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 12. März 2013.
      • Die geüerlicheiten vnd eiñs teils der geschichten des löblichẽ streitbaren vnd hochberümbten helds vnd Ritters Tewrdannckhs. Augsburg 1519, DNB 971235279 (E-Book der Universitätsbibliothek Wien als PDF-Dokument, 126,5 MB, abgerufen am 12. Mäz 2013)
      • Eintrag auf RegioWikiAt, weiterführender Link: Sagen- und Legendenbildung um Maximilian I.
      Anmerkungen
      1 Dazu Sonja Dünnebeil: Handelsobjekt Erbtochter - Zu den Verhandlungen über die Verheiratung Marias von Burgund, in: Sonja Dünnebeil - Christine Ottner: Außenpolitisches Handeln im ausgehenden Mittelalter: Akteure und Ziele (= Forschungen zuraiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Beihefte zu J. F. Böhmer, Regesta Imperii, Bd. 27), Wien / Köln / Weimar: Böhlau 2007, S. 159–184.
      2 Hermann Wiesflecker: Maximilian I. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 16, Duncker & Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-00197-4, S. 458–471 (Digitalisat)., hier S. 463.
      3 Michael Klein: Geschichtsdenken und Ständekritik in apokalyptischer Perspektive. Hamm 2004, S. 36–39 (PDF, 841 KB [abgerufen am 24. Januar 2013] Dissertation an der Fernuni Hagen).
      4 Geschichte Österreichs: von den Anfängen bis zur Gegenwart. Von Erich Zöllner. S. 159
      5 Walther Haupt: Sächsische Münzkunde, Deutscher Verlag der Wissenschaft, Berlin 1974, S. 167.
      6 Hermann Wiesflecker: Maximilian I. S. 378 (einbändige Ausgabe).
      7 Michael Ignaz Schmidt: Von Maximilian I. bis auf Karln den Fünften, Band 10, Gegel, Mannheim und Frankenthal 1784, S. 159, (Digitalisat in der Google-Buchsuche)
      8 Thomas Kaufmann: Geschichte der Reformation, Frankfurt am Main 2009, S. 51.
      9 Johann-Evarist Schmid: Historischer Katechismus oder der ganze Katechismus in historisch-wahren Exempeln für Kirche, Schule und Haus, Hurter, Schaffhausen 1852, S. 259, (Digitalisat in der Google-Buchsuche)
      10 Grabmayer Johannes: Krankheit, Sterben und Tod im frühen 16. Jahrhundert. In: Albrecht Classen (Hrsg.): Religion und Gesundheit. Der heilkundliche Diskurs im 16. Jahrhundert. Berlin u.a. 2011, S. 49–78, hier 69–70.
      11 Christopher R. Seddon: Seziert und zugenäht. Überlegungen zur Leichenkonservierung als Teil höfischen Zeremoniells der Habsburger, Linz 2005, Sonderdruck S. 12–18.
      12 Richard Reifenscheid: Die Habsburger – Von Rudolf I. bis Karl I., Wien 1994, S. 95.
      13 Literatur von und über Maximilian I. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, hier S. 460.
      14 Franz Graf-Stuhlhofer: Humanismus zwischen Hof und Universität. Georg Tannstetter (Collimitius) und sein wissenschaftliches Umfeld im Wien des frühen 16. Jahrhunderts. Wien 1996, S. 44–49.
      15 Angela Mohr: Die Schutzmantelmadonna von Frauenstein. Verlag Ennsthaler, Steyr 1986, 2. Auflage, S. 27. ISBN 3-85068-132-7.
      16 Johann Samuel Ersch, Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste, Band 3, 1832, S. 144, Biographieen aus der Zeit von Kaiser Maximilian I. bis zum Tode Karls, Band 5, 1842, S. 39
      17 Johann Christoph Allmayer-Beck: Das Heeresgeschichtliche Museum Wien. Das Museum und seine Repräsentationsräume. Kiesel Verlag, Salzburg 1981, ISBN 3-7023-0113-5, S. 30.
      18 Premiere für Andreas Prochaskas topbesetzten ORF/ZDF-Filmevent „Maximilian. Das Spiel von Macht und Liebe“. OTS-Meldung vom 31. Jänner 2017, abgerufen am 1. Februar 2017.
      19 „Liebe, Geld und Macht - Maximilian I.“: Wie man Frankreich einkreist | Frankfurter Rundschau. Artikel vom 19. August 2017, abgerufen am 20. August 2017.