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Fürst Pribislaw II. von Parchim-Richenberg (von Mecklenburg)

Fürst Pribislaw II. von Parchim-Richenberg (von Mecklenburg)

männlich - nach 1316

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  • Name Pribislaw II. von Parchim-Richenberg (von Mecklenburg) 
    Titel Fürst 
    Geschlecht männlich 
    Titel (genauer) Herrschaft, Fürstentum Parchim-Richenberg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Fürst von Parchim-Richenberg 
    • Erster Fürst von Mecklenburg-Werle war Pribislaw I. aus dem Geschlecht der Obodriten. Er war der jüngste Sohn von Heinrich Borwin II. und nach der Landesteilung wurde ihm die Herrschaft Parchim-Richenberg zugesprochen. Er wuchs am Hof seines Bruders Johann I. von Mecklenburg auf. Da er noch zu jung war, verwaltete dieser noch bis 1238 die Herrschaft für seinen Bruder. Im Jahr 1238 konnte Pribislaw seine Herrschaft in Parchim antreten.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Parchim-Richenberg (Aug 2023)
    Tod nach 21 Jun 1316 
    Personen-Kennung I9764  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 23 Aug 2023 

    Vater Fürst Pribislaw I. von Parchim-Richenberg (von Mecklenburg),   geb. zw 15 Feb und 03 Jun 1224   gest. nach 12 Feb 1275 (Alter 50 Jahre) 
    Mutter von Friesack 
    Familien-Kennung F5021  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Katharina von Pommerellen (Samboriden)   gest. nach 1 Jan 1312 
    Eheschließung 1269 
    • Pribislaw II. war mit Katharina, einer Toochter Mestwins II. und der Jutta von Wettin-Brehna vermählt.
    Notizen 
    • Nachkommen:
      - Mestwin, der noch vor dem Vater starb, († nach 1. Januar 1312)
      - Lukardis († nach 3. Juni 1362), die die zweite Ehefrau von Wladislaus von Beuthen und Cosel wurde.
    Kinder 
     1. Lukardis (Luitgard) von Parchim-Richenberg (von Mecklenburg)
    Familien-Kennung F4825  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 23 Aug 2023 

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Stadt Parchim
    Wappen der Stadt Parchim
    „In Rot ein hersehender schwarzer Stierkopf mit schwarzen Hörnern, um die je drei goldene Binden geschlungen sind und eine goldene Krone, die fünf, abwechselnd mit Lilien und Perlen besteckte Zinken zeigt; zwischen den Hörnern, aus dem Stierkopf aufwachsend, die vierendigen Stangen eines goldenen Hirschgeweihs. Der Stierkopf ist beseitet: in Höhe des Kronenreifs von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen, darunter von zwei, mit den Blättern schräg nach außen gekehrten grünen Kleestängeln.

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - civic heraldry - https://civicheraldry.de/page/20709/
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Pribislaw_II. (Okt 2017)

      Pribislaw II., auch Pribislav II., († nach 21. Juni 1316) war ein Fürst aus der Linie Parchim-Richenberg des Hauses Mecklenburg. Er war zeitweise Herr des Landes Belgard.

      Er war der ältere Sohn von Pribislaw I., der die Herrschaft Parchim-Richenberg verloren hatte und Herr im Lande Belgard war, und einer Tochter Richards von Friesack.

      Pribislaw II. war von 1276/1277 an Herr des Landes Belgard. Das Land hatte er anfänglich von Herzog Barnim I. von Pommern zu Lehen. Nach dem Frieden von Vierraden 1284 erhielten die brandenburger Markgrafen die Pfandherrschaft über das Land Belgard sowie über die Lande Daber und Welschenburg, belehnten aber Pribislaw II. sowie seine Verwandten damit. Doch 1288 nahm Herzog Bogislaw IV. die Lande in seinen Besitz.[1]

      Pribislaw II. machte im Jahre 1289 eine Schenkung von 200 Hufen Landes an das Kloster Bukow, im Jahre 1312 verpfändete er dem Deutschen Orden den See Malsche bei Preußisch Stargard. Noch 1313 nahm er an der Schlacht vor Stralsund am Hainholz teil.

      Mit Pribislaw II. erlosch die Linie Parchim-Richenberg des Hauses Mecklenburg im Mannesstamm.