Egilwald (Eigelwart III) von Kappel-Falkenstein

Egilwald (Eigelwart III) von Kappel-Falkenstein

männlich


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Alle

  • Name Egilwald (Eigelwart III) von Kappel-Falkenstein  [1]
    • erwähnt 1272
    • Burg Falkenstein
      Ein Ortsadelsgeschlecht aus dem Dorf Kappel beim heutigen Villingen-Schwenningen baute hier vermutlich im 11. Jahrhundert die Burg. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahr 1030, als Herzog Ernst von Schwaben, der als Rebell und Reichsfeind galt, sich in eine gewisse Burg, die Falchenstein heißt flüchtete. Er und sein Kampfgefährte und Freund Werner von Kyburg fielen am 17. August 1030 in einer Schlacht in der Nähe der Burg.
      1250 kauften die Herren von Falkenstein die benachbarte Burg Ramstein.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Falkenstein_(Schramberg)
    Geschlecht männlich
    Personen-Kennung I57659  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Okt 2025

    Vater Egilward (Eigelwart II) von Kappel-Falkenstein   gest. 1257
    Mutter Junta
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28279  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. Ritter Bertold von Kappel-Falkenstein   gest. 1301/03
    Familien-Kennung F28278  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Okt 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen derer von Falkenstein
    Wappen derer von Falkenstein
    Siebmachers Wappenbuch

    Bild: Wikipedia; Unbekannt (1878) - Siebmacher's großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 2 (Blühender Adel deutscher Landschaften), 6. Abt.: Der Adel in Baden, Nürnberg 1878, Tfl. 6
    © Gemeinfrei

    Orte
    Burg Oberfalkenstein
    Burg Oberfalkenstein
    Obere Ruine Falkenstein im Februar 2008

    Die Ruine Falkenstein ist die Ruine einer Höhenburg im Bernecktal im Süden von Schramberg im Landkreis Rottweil in Baden-Württemberg. Sie gilt als die älteste Burg des Schwarzwaldes.

    Bild: Wikipedia; Afr66 - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Afr66
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herren_von_Falkenstein_(Schramberg)

      Den „Zug in den Schwarzwald“ unternahmen im Verlauf der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts die Herren von Kappel (bei Villingen), die für ihre Schwarzwälder Herrschaft die schon im beginnenden 11. Jahrhundert erwähnte Burg Falkenstein zu ihrem politischen Mittelpunkt machten. Die Herren von Kappel treten – u. a. in der Überlieferung des St. Georgener Klosters – vom Ende des 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts als solche in Erscheinung. Zu nennen sind Richard (I.) von Kappel (1086) und dessen vier Söhne Richard (II.; 1086, 1148), Manegold, Markward (1090) und Eigelwart (I.) (1090, 1148), weiter Richard (III.) von Kappel (1167, ca. 1180) und schließlich Eigelwart (II.) († vor 1257), der sich nach der Burg Falkenstein nannte.

      Die Herrschaft der Falkensteiner im Schwarzwald gründete – und dies war wohl auch ausschlaggebend für den Wegzug aus Kappel – auf einer weniger ausgeprägten politischen Konkurrenzsituation zu anderen Adelsfamilien, wie dies etwa auf der Baar der Fall war. Die Falkensteiner nutzten die entstandenen Freiräume, die sich ihnen im Schwarzwald boten. Fußend auf Rodung und Landesausbau, basierend auf den Wildbann als Forstregal (Holzschlag, Waldweide, Jagd), führte die Erschließungstätigkeit im Wald zur Ausbildung der Herrschaft Falkenstein, die auch die Herrschaft über die Kirchen in Falkenstein und Lauterbach umfasste. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts war das damals wohl bedeutendste Mitglied der Falkensteiner Adelsfamilie der Abt des Klosters St. Gallen, Berchtold von Falkenstein (1244–1272), der Bruder Heinrichs. Heinrich von Falkenstein hatte zwei Söhne Berthold (I.) (1264, 1301) und Konrad (1264), die ihm in der Herrschaft nachfolgten. Unter den Söhnen Bertholds (I.), Konrad (III.) (1301, 1311) und Erkinger Eigelwart (1305, 1354), und den Enkeln, Konrad von Falkenstein zu Ramstein (1323, 1365) und Konrad (IV.) von Falkenstein zu Falkenstein, kam es zur Teilung der Falkensteiner Herrschaft in die zwei Linien Ramstein und Falkenstein, nachdem die mit den Falkensteinern verwandten Herren von Ramstein beerbt wurden (1275/1288).

      Mehr unter dem Link oben..

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 226.