Ritter Frischhans von Breitenlandenberg

Ritter Frischhans von Breitenlandenberg

männlich - 1505


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  • Name Frischhans von Breitenlandenberg
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Militär / Gefecht 2 Mrz 1467  Schlachtfeld bei Grandson (Gransee), VD, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Hauptmann der Zürcher bei Grandson (wo er zum Ritter geschlagen wurde) 
    • Während die Burgunder auf die Nachricht des Feindkontaktes sich beschleunigt in der Ebene von Concise sammelten, erreichte die eidgenössische Vorhut über Vernez eine erhöhte Position am Waldrand über der Ebene. Angesichts der burgundischen Stärke gingen die Eidgenossen nicht wie sonst üblich direkt zum Angriff über, sondern warteten ab, bis gegen 10'000 Mann die Gegend erreicht hatten, um einen konzentrischen Angriff von der Seeseite und der Bergseite her auf die Burgunder auszuführen. Kurz vor dem Mittag verrichteten die Eidgenossen nach ihrer Sitte ein Schlachtgebet, in dem sie angeblich Gottes Beistand gegen den «Wüthrich aus Burgund» erbeten hätten. Die Eidgenossen bildeten nun ein grosses Viereck aus Halbartierern und sie umgebenden Spiessträgern.
      Zitat aus:
    Militär / Gefecht 22 Jun 1476  Schlachtfeld Murten, FR, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Hauptmann der Zürcher bei Murten 
    • Karl der Kühne besass das modernste Heer im damaligen Europa. Es war ein Söldnerheer bestehend aus Infanterie, Kavallerie und Artillerie. Bei der Infanterie sind die englischen Bogenschützen zu erwähnen, die einen hervorragenden Ruf genossen. Karl verfügte ausserdem über die modernste Artillerie Europas. Im Mai 1476 erliess Herzog Karl in Lausanne eine Militärordonnanz zur Neuorganisation seines Heeres in vier aktive und ein Reservekorps. Kommandeure der vier aktiven Korps waren der Herzog von Afry, der Prinz von Tarent, der Graf von Marle und Jakob von Savoyen, Graf von Romont. Das Reservekorps wurde von Anton Bastard von Burgund geführt.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Murten
    Erwähnt / Bezeugt 1462 
    Besitz Burg Breitenlandenberg, Turbenthal, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Mit Breitenlandenberg belehnt 1468 
    • Die Burg wurde im frühen 14. Jahrhundert von den Landenbergern gegründet (siehe auch Ruine Alt-Landenberg und Ruine Hohenlandenberg).
      Sie war eine Nebenburg der Landenberger und wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschleift, nachdem der letzte Besitzer aus der Familie Werdmüller im Jahr 1801 in Konkurs gegangen war. Steine aus dem Abbruch fanden Verwendung beim Bau der ersten Baumwollspinnerei in Turbenthal. Die heute sichtbaren Reste der Grundmauern wurden im Winter 1925/26 freigelegt.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Breitenlandenberg
    Besitz 1489  Burg Liebenberg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Kauft Burg Liebenberg 
    Tod 1504/05 
    Personen-Kennung I11341  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 18 Dez 2025

    Vater Rudolf V von Breitenlandenberg   gest. 6 Aug 1460
    Mutter Agathe Muntprat   gest. 1505
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F5226  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1  
    Notizen 
    • Geburt einer unehelichen Tochter [1]
    Kinder 
    +1. Anna von Breitenlandenberg
    Familien-Kennung F30139  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 18 Dez 2025

    Familie 2 Margareta von Büsingen
    Eheschließung Datum unbekannt  [2
    Kinder 
    +1. Johann Hermann von Breitenlandenberg   gest. 1518
     2. Ursula von Breitenlandenberg
    Familien-Kennung F5590  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 18 Dez 2025

    Familie 3 Sibylla von Landenberg-Werdegg
    Eheschließung Datum unbekannt  [2
    Familien-Kennung F5591  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 18 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsMilitär / Gefecht - Hauptmann der Zürcher bei Grandson (wo er zum Ritter geschlagen wurde) - 2 Mrz 1467 - Schlachtfeld bei Grandson (Gransee), VD, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsMilitär / Gefecht - Hauptmann der Zürcher bei Murten - 22 Jun 1476 - Schlachtfeld Murten, FR, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBesitz - Mit Breitenlandenberg belehnt 1468 - - Burg Breitenlandenberg, Turbenthal, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBesitz - Kauft Burg Liebenberg - 1489 - Burg Liebenberg Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen Mindestens eine geschützte Person ist mit diesem Medium verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt.

    Orte
    Breitenlandenberg - Burg
    Breitenlandenberg - Burg
    Burg Breitenlandenberg als Zürcher Gerichtsherrensitz 1742. Radierung von David Herrliberger.

    Burg Breitenlandenberg in Turbenthal 1742. Radierung von David Herrliberger nach einer Tuschezeichnung von Hans Conrad Nözli. Erschienen in Herrlibergers Eigentliche Vorstellung der Adelichen Schlösser im Zürich Gebieth, Nr. 8, zweite Lieferung 1743.

    Bild: Wikipedia; David Herrliberger nach Hans Conrad Nözli; upload by sidonius (talk) 19:56, 28 September 2009 (UTC) - Bruno Weber: Herrlibergers Topograph. Das zeichnerische Werk des Küfers Hans Conrad Nözli (1709–1751). NZZ, Zürich 1993.
    © Gemeinfrei
    Liebenberg - Burghügel
    Liebenberg - Burghügel
    Die Ruine Liebenberg ist die Ruine einer Höhenburg in einem Wald über dem Tösstal östlich von Kollbrunn in der Gemeinde Zell (ZH) im Kanton Zürich. Ansicht von Süden

    (Bild: Adrian Michael - Ansicht von Süden)

    Schlachten
    Schlacht bei Grandson - 2 Mrz 1476
    Schlacht bei Grandson - 2 Mrz 1476
    Die Schlacht von Grandson in der Luzerner Chronik des Diebold Schilling dem Jüngeren. Im Hintergrund das burgundische Lager mit dem berühmten hölzernen Zelthaus der Burgunderherzöge

    Bild: Wikipedia; Diebold Schilling der Jüngere - Alfred A. Schmid (Hg.): Die Schweizer Bilderchronik des Luzerners Diebold Schilling. Sonderausgabe des Kommentarbandes zum Faksimile der Handschrift S. 23 fol. in der Zentralbibliothek Luzern. Ex Libris, Zürich 1981, S. 156f.
    © Gemeinfrei
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  • Notizen 
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Liebenberg_(T%C3%B6sstal)

      Ruine Liebenberg (Tösstal)

      Die Ruine Liebenberg ist die Ruine einer Höhenburg in einem Wald über dem Tösstal östlich von Kollbrunn in der Gemeinde Zell (ZH) im Kanton Zürich.

      Anlage
      Die Burg Liebenberg lag auf einem hervorstehenden Nagelfluhfelsen. Sie bestand hauptsächlich aus einem Turm und einem Wohnbau und war von einer Ringmauer umgeben. Gegen Osten war sie durch einen Halsgraben geschützt. Heute ist, abgesehen vom Rest eines Fundaments im Osten, von der Burg nichts mehr zu sehen.

      Geschichte
      Man vermutet, dass die Burg Liebenberg ungefähr im Jahre 1170 gebaut wurde, da Berthold Schenk von Liebenberg 1180 der erste so genannte Burgherr war. Die Burg bestand aus einem Wohnbau mit Turm, umgeben von einer Ringmauer. Sie wurde später den Kyburgern geschenkt, die sie 1244 dem Bischof von Strassburg weiterschenkten, um sie dann wieder als Lehen zurückzuerhalten. In einer Urkunde aus dieser Zeit werden mit Liebenberc et etiam Liebenberc zwei Burgen mit demselben Namen genannt.

      Eine zweite solche Feste unter dem Namen Liebenberg in Brand befand sich im Weiler Burg in der Gemeinde Mönchaltorf und war im frühen 13. Jahrhundert Sitz der Ministerialen von Liebenberg. Von 1293 bis 1391 war sie St. Galler Lehen der Giel von Glattburg (von Liebenberg) und ging dann durch Kauf an die habsburg-österreichischen Dienstleute Gessler, die sie 1408 der Stadt Zürich verpfändeten, wo sie bis zur Zerstörung im Alten Zürichkrieg im Jahre 1440 blieb (Fundamentspuren).[1]

      Als das Kyburger Geschlecht 1264 ausstarb, blieb die Burg unter habsburgischer Herrschaft im Besitz der Herren von Liebenberg, bis mit Berthold IV. auch der letzte männliche Familienvertreter etwa im Jahre 1300 verstarb. Eine zweite Linie mit Namen Liebenberg entstand wahrscheinlich, als die Schwester Bertholds, Ida, einen Ritter von Schlatt heiratete. Diese Linie starb 1357 mit Gottfried III. ebenfalls aus.

      Danach kam es zu diversen Besitzerwechseln, meistens unter ortsansässigen Rittern. 1551 gehörte die schon halb verfallene Burg dem Rat von Zürich. Dieser benutzte Teile der Burg für neue Flussverbauungen der wilden Töss und für den Bau eines neuen Hauses.

      Literatur
      Hans Martin Gubler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Bd. VII: Der Bezirk Winterthur, südlicher Teil. Basel 1986
      Einzelnachweise
      Historisches Lexikon der Schweiz: Mönchaltorf
      Weblinks
      Burgenwelt: Burg Liebenberg

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 63.

    2. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 63, 204.