Giel von Rümlingen

Giel von Rümlingen

männlich


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  • Name Giel von Rümlingen
    Geschlecht männlich
    Info Ort Rümligen, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Rümligen liegt auf 606 m ü. M., 14 km südlich der Kantonshauptstadt Bern (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich an aussichtsreicher Lage am Ostabhang des Längenberges beidseits des Dorfbachs, rund 70 m über der Talebene der Gürbe. 
    • Im Hochmittelalter war Rümligen Mittelpunkt der einstmals bedeutenden Herrschaft der Freiherren von Rümligen, die auch das Kloster Rüeggisberg stifteten. Im 13. Jahrhundert verbanden sich die Freiherren mit Bern. Infolge hoher Verschuldung wurden Schloss und Herrschaft 1515 verkauft und wechselten danach mehrfach den Besitzer (Familien Schütz, von Erlach, von Wattenwyl und Frisching). Unter der Berner Herrschaft wurde Rümligen dem Landgericht Seftigen zugeordnet. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörte das Dorf während der Helvetik zum Distrikt Seftigen und ab 1803 zum Oberamt Seftigen, das mit der neuen Kantonsverfassung von 1831 den Status eines Amtsbezirks erhielt.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Rümligen
    Personen-Kennung I61303  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 4 Jan 2026

    Familie Margareta Motz
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Familien-Kennung F30676  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 4 Jan 2026

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen von Rümligen
    Wappen von Rümligen
    Rümligen ist eine Ortschaft in der Gemeinde Riggisberg im Verwaltungskreis Bern-Mittelland des Kantons Bern in der Schweiz. Am 1. Januar 2021 fusionierte sie mit der Gemeinde Riggisberg.

    Bild: Wikipedia; Wappenbuch des Kantons Bern: das Berner Staatswappen sowie die Wappen der Amtsbezirke und Gemeinden / im Auftrag des bernischen Regierungsrates hrsg. von der Direktion der Gemeinden; bearb. vom Berner Staatsarchiv unter Mitwirkung von Hans Jenni. Bern: Staatlicher Lehrmittelverlag, 1981. ISBN 3-292-16100-2, S. 187.
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019759/2012-01-05/

      von Rümligen

      Im HochMA freiherrl., im 13. und 14. Jh. als ritteradlig qualifiziertes Geschlecht im Bernbiet. Bis gegen 1250 sind nur vereinzelte Vertreter erwähnt, erstmals um 1075 die Brüder Lütold und Reginfred "de castello quod dicitur Rumelingen" als Stifter des Cluniazenserpriorats Rüeggisberg. Plausibler als die Konstruktion einer agnat. Familienfolge ist die Annahme versch. Herrschaftsansprecher, die sich nach der Burg R. am Längenberg über dem Gürbetal nannten. Die in der älteren Historiografie postulierte sog. Entfreiung im 13. Jh. ist unter diesem Blickwinkel ebenso überholt wie die ältere genealog. Stammtafelkonstruktion, die für das ausgehende 13. Jh. fehlerhaft ist. Die R. besassen Allodialgüter und Reichslehen im Gebiet zwischen Gürbe und Sense sowie einzelne Güter östlich der Aare und Reben bei Le Landeron. Heiratsverbindungen sind nur mit den Ritteradligen Swaro von Wartenstein und den Frh. von Kramburg sicher nachgewiesen. Beginnend mit Gerhard (erw. 1240-1257) war das Geschlecht mit Bern verburgrechtet. Einzelne R. waren im städt. Rat vertreten, z.B. Berchtold (erw. ab 1294), der 1320/21 als Berner Schultheiss bezeugt ist. Als Inhaber der Kastvogtei über das Kloster Rüeggisberg ist die Fam. erstmals 1276 nachweisbar, dürfte aber bereits früher über dieses Amt verfügt haben, welches Rudolf 1326 an einen Berner Bürger verkaufte. Während die Hauptlinie nach der Mitte des 14. Jh. vermutlich ausstarb, wird um diese Zeit eine Linie im Simmental - ohne genealog. Zusammenhang - fassbar. In der älteren Literatur wird über eine Heirat einer Alisa mit Peter von Sommerau eine kognat. Fortführung des Geschlechts mit Übernahme des Namens von R. durch Gilian angenommen, dessen Nachkommen die Herrschaft 1515 an Berner Bürger veräusserten und in der 2. Hälfte des 16. Jh. verarmt ausstarben.

      Version vom: 05.01.2012
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 140.