Jecli von Praroman

Jecli von Praroman

männlich - 1426


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  • Name Jecli von Praroman
    • Praroman (Freiburger Patois Prâreminⓘ/?) ist eine Ortschaft und früher selbständige politische Gemeinde im District de la Sarine (deutsch: Saanebezirk) des Kantons Freiburg in der Schweiz. Der frühere deutsche Name Perroman wird heute kaum mehr verwendet. Am 1. Januar 2003 wurde Praroman mit fünf weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Le Mouret zusammengeschlossen.
      Im Mittelalter gehörte Praroman zur Herrschaft Marly. Im Verlauf des 15. Jahrhunderts gelangte das Dorf unter die Herrschaft von Freiburg und wurde der Alten Landschaft (Burgpanner) zugeordnet. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörte Praroman während der Helvetik zum Bezirk La Roche und ab 1803 zum Bezirk Freiburg, bevor es 1848 mit der neuen Kantonsverfassung in den Saanebezirk eingegliedert wurde.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Praroman
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung des Rats 
    Erwähnt / Bezeugt 1372 
    Besitz Teilhaber der Firma Praroman 
    Wohnort Freiburg, FR, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1425/26 
    Personen-Kennung I57913  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 2 Nov 2025

    Familie Anna Wiprecht
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Jakob von Praroman
    Familien-Kennung F28438  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 2 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsWohnort - - Freiburg, FR, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    de Praroman - Wappen
    de Praroman - Wappen
    Das Wappen der Familie Praroman zeigt in Schwarz ein gebogenes silbernes Fischskelett. Über dem Helm mit einer goldenen Krone befindet sich als Helmzier ein silberner Brackenrumpf mit schwarzen Ohren und roter Zunge. Über dem Helm befindet sich ein goldener Helm, der mit schwarz-weißen Federn geschmückt ist. Der Helm ist mit goldenen Spangen und Beschlägen versehen, die Helmdecke ist schwarz und silbern.

    Bild: https://vitrosearch.ch/en/objects/2561891

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020632/2010-09-29/

      de Praroman

      Praroman (deutsch Perroman), freiburgische Patrizierfamilie, aus dem gleichnamigen Ort stammend. Dem Geschlecht gehörten mehrere Junker und Ritter an. Einzelpersonen werden bereits im 12. Jahrhundert erwähnt, die Familie ab Mitte des 13. Jahrhunderts. Die zwei Freiburger Äste sind auf Pierre (​vor 1365) und Jacques (​vor 1356), vermutlich Brüder, zurückzuführen. Der erste Ast starb 1862 mit Philipp, einem reichen und wohltätigen Gutsbesitzer, im Mannesstamm aus. Der zweite teilte sich 1408 mit Nicolas' Niederlassung in Lausanne in zwei Zweige. Der in Freiburg verbliebene Zweig verschwand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der später reformierte Lausanner Zweig erlosch mit Rodolphe Samuel bzw. mit Louis Samuel (1750), Oberstleutnant in holländischen Diensten. Ab dem 14. Jahrhundert im Handel sehr erfolgreich (Perroman-Gesellschaft), spielten die Praroman vom 15. bis ins 18. Jahrhundert eine bedeutende Rolle in der Freiburger Politik. Die Familie stellte 1448-1607 sieben Schultheissen und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts einen. Aus dem Geschlecht gingen auch 14 Kleinräte, 19 Sechziger, vier Venner, vier Säckelmeister und sieben Bürgermeister hervor. Nur selten hatte ein Familienmitglied ein kirchliches Amt inne. Wahrscheinlich wurde das ganze Geschlecht 1436 von Kaiser Sigismund geadelt, einige Vertreter wie Johann und Henri traten als Lehensleute in den Dienst von Fürsten, besonders der Savoyer.

      Im 16. Jahrhundert gaben die Praroman den Handel auf und traten wie die beiden Familienmitglieder mit Namen Niklaus in den Kriegsdienst, besonders für Frankreich. Sie stellten jedoch nie höchste Ränge. Hubert (✝︎ 1547), Schultheiss 1528-1530, gehörte zum Humanistenkreis um Peter Falck, den er 1516 nach Jerusalem begleitete, wo er zum Ritter geschlagen wurde. Auch Petermann stand in der Humanistentradition. 1649 errichtete der Geistliche Beat-Ludwig eine Substitution (Fideikommiss) zugunsten des jeweils ältesten Praroman, der seinen Vornamen trug, weshalb dieser Vorname in der Familie fortan sehr häufig vorkam. Eine weitere Substitution errichtete Hans Anton 1708 mit seinen Gütern Balterswil (Gemeinde St. Ursen) und Frieseneit (Gemeinde Bösingen) für die männlichen Nachkommen seiner Brüder. Aufgrund der gesetzlichen Auflösung der Substitutionen trat der letzte Nutzniesser 1850 das Gut Frieseneit dem Almosenamt ab und behielt dafür Balterswil als Eigentum. Zwei Onkel des letzten Praroman, der Staatsrat Philippe (1745-1815) und der Grossrat Joseph (1754-1822), widersetzten sich 1814 der Restauration des Patriziats. Joseph intervenierte bei den Gesandten der Alliierten, wurde aber mit seinen Anhängern trotz Geleitbrief von der Berner Polizei verhaftet, in Freiburg eingekerkert und schliesslich als Hochverräter zu sechs Monaten Hausarrest und 20 Jahren polizeilicher Überwachung verurteilt. Ausserdem verlor er seine politischen Rechte und den Grossratssitz.

      Version vom: 29.09.2010
      Autorin/Autor: Peter F. Kopp

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 114.