- Die erste Schlacht bei Pavia fand vom 17. bis 19. Juni 1512 im Rahmen des Kriegs der Heiligen Liga zwischen Frankreich auf der einen und einem Bündnis aus der Republik Venedig, dem Herzogtum Mailand und der Alten Eidgenossenschaft auf der anderen Seite statt. Die Niederlage zwang die Franzosen, die Lombardei zu verlassen und brachte dem enterbten Massimiliano Sforza die Macht in Mailand ein.
Die Heiliga Liga von 1511 zwischen Spanien, Venedig und dem Papst hatte dafür gesorgt, dass die spanischen Truppen des Königreichs Neapel im Februar 1512 Bologna für Papst Julius II. zurückerobern konnten. Die militärischen Kapazitäten Frankreichs waren jedoch so groß, dass Kaiser Maximilian I. einsah, sich aktiv an diesem Bündnis beteiligen zu müssen, um nicht seine norditalienischen Besitzungen zu riskieren, und als Voraussetzung dazu am 6. April 1512 einen Friedensvertrag mit der Republik Venedig unterzeichnete. Der Vertrag veranlasste Maximilian, sich mit den Schweizer Konföderierten auf die Bereitstellung eines Infanteriekontingents zu einigen (die Verhandlungen fanden über eine Schweizer Gesandtschaft in Venedig statt), während die Schweizer Kavallerie, Artillerie und Geld zur Verfügung stellten, mit dem Ziel, die Franzosen aus der Lombardei zu vertreiben und die Sforza wieder in Mailand zu installieren. Während der Verhandlungen fand am 12. April 1512 die Schlacht bei Ravenna statt, die die päpstlich-spanische Seite zwar verlor, die französische aber erheblich schwächte.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Pavia_(1512)
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