Herr Berthold I. von Neuenburg-Strassberg

Herr Berthold I. von Neuenburg-Strassberg

männlich - 1270


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Alle

  • Name Berthold I. von Neuenburg-Strassberg
    • Vers 1251 il échange sa part de la seigneurie de Valangin avec son frère Ulrich IV de Neuchâtel-Aarberg contre celle que ce dernier détenait sur Strassberg.
    Titel Herr
    Geschlecht männlich
    Titel (genauer) Herr von Valangin
    Herr von Strassberg 
    Tod 1270 
    Personen-Kennung I6096  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 27 Okt 2025

    Vater Graf Ulrich III. von Neuenburg,   geb. cir 1175   gest. 1225 (Alter 50 Jahre)
    Mutter Gräfin Gertrud von Eberstein ?
    Familien-Kennung F783  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Jeanne von Granges
    Notizen 
    • Berthold und Jeanne hatten fünf Kinder, vier Söhne und eine Tochter.
      - Berthold II.
      - Henri, (? - 1288), co-seigneur de Strassberg et chanoine de Soleure,
      - Othon Ier, (? - 1275), co-seigneur de Strassberg,
      - Rodolphe, (? - vers 1270),
      - Adélaîde, elle épouse Henri comte de Buchegg, (? - 14 août 1320).
    Kinder 
    +1. Graf Berthold II. von Neuenburg-Strassberg   gest. 1273
    +2. Adelheid von Strassberg   gest. 14 Aug 1320
    Familien-Kennung F5303  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Okt 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Grafen von Neuenburg-Nidau, das auch von der Seitenlinie Strassberg geführt wurde
    Wappen der Grafen von Neuenburg-Nidau, das auch von der Seitenlinie Strassberg geführt wurde
    Zürcher Wappenrolle, ca. 1340

    Blasonierung: In Rot ein schwarzer Pfahl belegt mit drei silbernen Sparren. Als Helmzier auf dem Topfhelm ein Spitzhut in den Farben des Wappens mit einem grünen Federbusch. Die Helmdecken sind aussen rot, innen schwarz.

    (Bild: Wikipedia; unbekannt/unknown - Züricher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860 - © Gemeinfrei)

  • Notizen 
    • Vers 1251 il échange sa part de la seigneurie de Valangin avec son frère Ulrich IV de Neuchâtel-Aarberg contre celle que ce dernier détenait sur Strassberg.

    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Strassberg_(Adelsgeschlecht)

      Strassberg (Adelsgeschlecht)

      Die Freiherren von Strassberg waren ein Adelsgeschlecht mit Sitz auf der Burg Strassberg bei Büren an der Aare. Aus dieser Familie, die dem Freiherrenstand angehörte, ist nur eine einzige Person gegen Ende des 12. Jahrhunderts bekannt. Als Rechtsnachfolger nannte sich nach deren Aussterben ein Familienzweig aus dem Haus Neuenburg-Nidau Grafen von Strassberg.

      Die Strassberger standen in keiner verwandtschaftlichen Beziehung zum gleichnamigen Bündner Ministerialengeschlecht von Strassberg mit Sitz auf Burg Strassberg in Malix südlich von Chur.

      Geschichte
      Im Jahr 1181 oder 1182 wird Ulrich von Strassberg (Wodalrico von Strahberch) im Gefolge von Herzog Berthold IV. von Zähringen erwähnt.

      Auf unbekannte Weise, jedoch vermutlich über verwandtschaftliche Beziehungen, gelangte die Burg Strassberg 1225, kurz vor dessen Tod, an Graf Ulrich III. von Neuenburg. Dieser hatte zuvor, bei der Teilung des Hauses Neuenburg 1218, den östlichen, deutschsprachigen Teil des Herrschaftsgebietes sowie den Grafentitel von Neuenburg erhalten und verlegte seinen Sitz auf die Burg Nidau. Einer seiner jüngeren Söhne, Berthold I. (erwähnt ab 1226; gest. 1270), erhielt vorerst die Herrschaft Valangin, die er vor 1251 mit seinem Bruder Ulrich IV. von Aarberg-Valangin gegen Burg und Herrschaft Strassberg tauschte. Berthold I. wurde damit zum Begründer der Linie der Grafen von Strassberg.

      Von Berthold I., Herr von Strassberg, und seiner Ehefrau Johanna sind zwei Kinder bekannt: sein Sohn Berthold II. (gest. vor 1285) nannte sich Graf von Strassberg. Die Tochter Adelheid war verheiratet mit Graf Heinrich von Buchegg (vor 1250; gest. 14. August 1320), Landgraf von Burgund.Graf Berthold II. von Strassberg hatte Adelheid von Ochsenstein (gest. am 17. Mai 1314) zur Gemahlin. Sie hatten zwei Söhne und eine Tochter. Während Berthold II. seine Tochter Gertrud (gest. am 27. März 1327) an seinen Vetter Rudolf II. von Neuenburg-Nidau (erwähnt ab 1255; gest. 1308 oder 1309) verheiratete,[3] folgte ihm sein älterer Sohn Otto als Graf von Strassberg nach, und der jüngere Sohn Ludwig schlug eine geistliche Karriere ein. Über Ottos Ehefrau Margarete von Freiburg kam 1303 der südliche Teil aus dem Besitz der Grafen von Freiburg mit der Herrschaft Badenweiler an das Haus Strassberg.

      Weil Ottos Sohn Graf Imer von Strassberg, 1317 erstmals erwähnt, 1364 kinderlos starb, erlosch der Zweig Strassberg des Hauses Neuenburg-Nidau.

      Nicht zu verwechseln sind die Grafen von Strassberg aus der Familie der Grafen von Neuenburg-Nidau mit den Herren von Strassberg, die ihren Sitz auf der Burg Strassberg im bündnerischen Malix hatten. Als erster Vertreter dieser Familie wird 1253 Otto de Strazperc genannt. Diese Ministerialenfamilie gehörte zum Gefolge der Freiherren von Vaz. Ihr Wappen erscheint in der Zürcher Wappenrolle mit einer sinkenden schwarzen Gemsstange im silbernen Schild.