Graf Manegold I von Altshausen (Veringen, Isny)

Graf Manegold I von Altshausen (Veringen, Isny)

männlich - 1104


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  • Name Manegold I von Altshausen (Veringen, Isny)  [1]
    Titel Graf
    Geschlecht männlich
    Info Ort Altshausen, Tübingen, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Altshausen ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Ravensburg zwischen Donautal und Bodensee. Überregional bekannt ist der Ort durch das Schloss Altshausen, die ehemalige Residenz des Landkomturs der Ballei Schwaben-Elsass-Burgund des Deutschen Ritterordens und ehemaliger Wohnsitz von Carl Herzog von Württemberg 
    • Der Name der Siedlung wird erstmals mit Wolfrad von Altshausen, einem Vasallen Heinrichs II. im Jahr 1004 erwähnt. Seine Nachkommen bezeichneten sich ab 1134 als Grafen von Veringen, aus denen später die Grafen von Nellenburg hervorgingen. Der Ort selbst konnte sich unter den nachfolgenden Besitzern bis zur Mediatisierung 1803 Reichsdorfähnliche Rechte erhalten.
      Im Jahre 1264 erhielt der Deutsche Orden Besitz in Altshausen und Umgebung und trat damit die Besitznachfolge von Heinrich von Bigenburg an. Herrschaftsmittelpunkt bildete die Burg Altshausen. In den folgenden beiden Jahrhunderten gelang es dem Deutschen Orden, eine kleine arrondierte Herrschaft um den Herrschaftsmittelpunkt Altshausen aufzubauen. Seit 1440 residierte der Landkomtur der Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund in Altshausen. Im 18. Jahrhundert ließ der Deutsche Orden ein weitläufiges Barockschloss errichten, das jedoch unvollendet blieb (siehe Schloss Altshausen).
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Altshausen
    Erwähnt / Bezeugt 1077 
    Besitz 1083–1202 Graf von Altshausen, 1100 Graf von Isny und Altshausen; in der Zwiefalter Überlieferung (Fälschung) zu 1092 Graf von Veringen 
    Tod 7 Feb 1104 
    Personen-Kennung I12223  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 30 Dez 2025

    Vater Graf Wolfrad II von Altshausen (Veringen)   gest. Apr 1065
    Mutter Hiltrud   gest. 9 Jan 1052
    Familien-Kennung F6104  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Lietphilde
    Notizen 
    • Kinder:
      - Walther von Altshausen, erwähnt 1096–1108 erschlagen in der Schlacht zu Edungesheim (Jdungsheim) in Rhätien (in der Zwiefalter Überlieferung (Fälschung) zu 1109 Graf von Veringen); † 1109 unverheiratet
      - Wolfrad von Altshausen, 1086–1116 Graf von Altshausen 1100 Graf von Isny und Altshausen † 1130; wahrscheinlich identisch mit Wolfrad 1121- ca. 1130 Graf von Treffen; 1125/30 Graf von Altshausen; † um 1130 ⚭ mögliche Verwandtschaftsbeziehung zur ULRICH-Familie, Grafen von Bregenz, Buchhorn, (Schwarzach)
      - Manegold erwähnt 1096, 1. Abt Isnys, † 1100, Abstammung unklar.
    Kinder 
    +1. Wolfrad III von Veringen (von Altshausen)   gest. 1130
    Familien-Kennung F6103  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Veringen - Wappen
    Veringen - Wappen
    Wappen der Grafen von Veringen in der Zürcher Wappenrolle, um 1340.

    Das Wappen der Grafen von Veringen mit den drei Hirschstangen erscheint heute noch in vielen Wappen wie zum Beispiel Württemberg, vielen Gemeindewappen, Porsche oder der VfB Stuttgart.

    Bild: Wikipedia; unbekannt/unknown - Zürcher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Veringen_(Adelsgeschlecht)

      Veringen (Adelsgeschlecht)

      Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum (Vgl. Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen). Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415. Dieser Name wurde jedoch von vielen Geschichtsschreibern[2] und Schriftstellern[3] auch auf die älteren Generationen dieser Familie zurückgetragen, die sich nur mit ihrem Vornamen oder nach ihrem damaligen Wohnsitz Altshausen benannten. Obwohl sich diese in ihrem Leben nie „von Veringen“ nannten (da dies eine spätere Erwerbung ist), gehören sie dennoch zu dem Dynastengeschlecht der „Grafen von Veringen“. Mit Graf Wolfrad / Wölflin stirbt 1415 der letzte aus dem Grafengeschlecht. Die Grafschaft Veringen ging nach mehrmaligem Wechsel 1534 als Reichslehen an den Hohenzollern Karl I. Der Stammsitz der Grafen von Veringen lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breitem Rücken die Ruine der Burg Veringen steht.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 298.