Hupald IV. von Dillingen (Hupaldinger)

Hupald IV. von Dillingen (Hupaldinger)

männlich 1040 - 1074  (34 Jahre)


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  • Name Hupald IV. von Dillingen (Hupaldinger)
    Geburt cir 1040 
    Geschlecht männlich
    Info Ort Burg Dillingen, Bayern, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Schloss Dillingen an der Donau ist ein ehemaliges fürstbischöflich augsburgisches Residenzschloss. Es steht auf einer Hochterrasse mit Steilabfall am südlichen Rande der Innenstadt von Dillingen an der Donau. Der quadratische Nordwestturm mit seinen drei achteckigen Geschossen gehört zu den Wahrzeichen der schwäbischen Stadt. Das Gebäude besteht aus vier ungleichen, drei- bzw. viergeschossigen Flügeln um einen unregelmäßigen polygonalen Innenhof.
    Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Dillingen_an_der_Donau 
    • Aus Wittislingen kommend, ließen sich die späteren Grafen von Dillingen im 10. Jahrhundert im Donautal nieder, wobei deren 1220 erstmals erwähnte Burg Dillingen zum Zentrum der heutigen Kreisstadt Dillingen wurde. 973 erstmals urkundlich erwähnt, fiel Dillingen 1258 als Schenkung an das Hochstift Augsburg, das seit 1500 zum Schwäbischen Reichskreis gehörte.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Dillingen_an_der_Donau
    Tod 1074 
    Personen-Kennung I4831  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

    Vater III. (Hupaldinger)
    Familien-Kennung F5879  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Adelheid
    Kinder 
    +1. Graf Hartmann I. von Kyburg (von Dillingen),   geb. nach 1040   gest. 16 Apr 1121, Neresheim Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 81 Jahre)
    Familien-Kennung F2097  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 16 Mrz 2020

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsInfo Ort - Schloss Dillingen an der Donau ist ein ehemaliges fürstbischöflich augsburgisches Residenzschloss. Es steht auf einer Hochterrasse mit Steilabfall am südlichen Rande der Innenstadt von Dillingen an der Donau. Der quadratische Nordwestturm mit seinen drei achteckigen Geschossen gehört zu den Wahrzeichen der schwäbischen Stadt. Das Gebäude besteht aus vier ungleichen, drei- bzw. viergeschossigen Flügeln um einen unregelmäßigen polygonalen Innenhof. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Dillingen_an_der_Donau - - Burg Dillingen, Bayern, DE Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Dillingen - Wappen
    Dillingen - Wappen
    Ein Schrägbalken begleitet von je zwei hintereinander schreitenden Löwen

    Bild: Wikipedia; Wappen aus: David Wolleber: Chorographia Württemberg, [Schorndorf] 1591, Universitätsbibliothek Tübingen, Mh 6,1 Wappen der Grafen von Dillingen
    © Gemeinfrei

    Orte
    Dillingen-Schloss
    Dillingen-Schloss
    Schloss Dillingen an der Donau

  • Notizen 
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Grafen_von_Dillingen

      Die Grafen von Dillingen waren ein altes schwäbisches Adelsgeschlecht. Es stammte aus dem Geschlecht der Hupaldinger, deren Stammsitz in Wittislingen lag. Diese übersiedelten im 9./10. Jahrhundert in die von ihnen errichtete Burg in Dillingen und nannten sich Grafen von Dillingen.

      Nachdem die fränkischen Könige das Alemannische Herzogtum um 746/48 zerschlagen hatten, unterteilten sie das Gebiet in Grafschaften (comitatus) und setzten zur Verwaltung Grafen (comes) ein. Entlohnt wurde der Graf für die Dauer seines Amtes durch ein Lehen. Amt und Lehen wurden mit der Zeit erblich.
      Der Grafschaftsbezirk der Grafen von Dillingen entstand spätestens in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts und umfasste ungefähr den Landstrich zwischen den Ausläufern des Jura und der Donau, vielleicht mit teilweiser Einbeziehung des Südufers der Donau. Seine Ostwestausdehnung erstreckte sich zwischen Gundelfingen und Donauwörth. Der südlich der Donau gelegene Nordfelder Hof war alter Besitz der späteren Grafen von Dillingen.
      Die Grafschaft wurde von Wittislingen aus verwaltet, dem Stammsitz der späteren Hupaldinger und Vorfahren der Grafen von Dillingen. Aufgrund der kostbaren Grabbeigaben, die im sogenannten Wittislinger Fürstengrab aufgefunden wurden, wird vermutet, dass Wittislingen bereits im 7. Jahrhundert Sitz eines Hochadelsgeschlechtes war und dass einem Nachkommen dieses Geschlechtes das Grafenamt übertragen wurde.
      Dieses Amt übten wohl seit dem 9. Jahrhundert die Hucpaldinger oder Hupaldinger aus, als deren Ahnherr Hucpald oder Hupald I. (*um 865; † 910) gilt, der mit Dietpirch, vermutlich einer Cousine des Herzogs von Schwaben Burchard I., verheiratet war.[1] Deren Sohn Dietpald I., der mehrere Grafschaften verwaltete und der im Jahr 955 in der Schlacht auf dem Lechfeld ums Leben kam, erbaute eine erste Burg in Dillingen, in der Nähe eines leicht passierbaren Donauübergangs. Nach dem Tode Dietpalds belehnte Kaiser Otto I. dessen Sohn Richwin mit den Grafschaften seines Vaters.

      In der Burg in Dillingen weilte zu Ostern 973 Ulrich von Augsburg, der Bruder Dietpalds I. Dies geht aus der 992 von dem Augsburger Dompropst Gerhard verfassten Vita des hl. Ulrich hervor, in der Wittislingen (Witegislinga) und Dillingen (Dilinga) erstmals erwähnt werden.[2] Sie belegt, dass die Grafen ihren Sitz nicht mehr in Wittislingen sondern im castellum Dilinga hatten. Nach dieser Burg nannten sich die Hupaldinger comites de Dilinga, Grafen von Dillingen, wie sie erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1111 bezeugt sind.
      In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die Dillinger Burg zu einer mächtigen Festung mit zwei Bergfrieden und einem Palas in der Mitte ausgebaut. 1220 wird ein castrum Dilingin erwähnt.

      Der erste Graf von Dillingen, Hartmann I., war der Sohn von Hupald IV. († 1074) und dessen Gemahlin Adelheid. Er wurde kurz nach 1040 geboren und heiratete um 1065 Adelheid von Winterthur. Durch diese Heirat gelangten die Grafen von Dillingen in den Besitz der Grafschaft Kiburg oder Kyburg. Hartmann und Adelheid hatten sechs Kinder, drei Söhne (Hartmann II., Adalbert I. und Ulrich) und drei Töchter (Mathilde, Adelheid und Hedwig).
      Mit der Gründung des Klosters Neresheim 1095 trieb Hartmann die Besiedlung und Kultivierung des Härtsfeldes voran. Die Abtei, die kurz vor dem Ersten Kreuzzug, an dem er selbst oder sein Sohn teilnahm, gegründet worden war, wurde zum Hauskloster und zur Grablege der Grafen von Dillingen. Sie wurde den Bistumsheiligen Ulrich und Afra geweiht und mit Benediktinermönchen aus dem Kloster Petershausen am Bodensee besiedelt.
      Die Tochter Mathilde wurde Äbtissin des Klosters Neresheim. Nach dem Tod ihres Gemahls Ulrich von Gammertingen ließ die zweite Tochter Adelheid das Kloster Zwiefalten bauen, in das sie selbst und später auch ihre Schwester Hedwig eintrat. Auch GGraf Hartmann I. zog sich gegen Ende seines Lebens als Mönch nach Neresheim zurück, wo er 1121 starb. Wie seine Gemahlin Adelheid, die bereits 1118 gestorben war, wurde er in Neresheim bestattet. Zwei Epitaphien erinnern noch heute an den Gründer der Abtei.
      Der Sohn Ulrich konnte mit Zustimmung des Königs Friedrich von Staufen die Nachfolge des Konstanzer Bischofs Gebhard von Zähringen antreten. Er stiftete das Augustinerchorherrenstift St. Ulrich und Afra in Kreuzlingen.

      Mehr unter obengenanntem Link..

    • Verwandtschaft / Relationship / Parenté
      Landenberg-Greifensee, von Regensberg, von Kyburg, von Dillingen..

      http://www.stammler-genealogie.ch/relationship.php?altprimarypersonID=&savedpersonID=I1&secondpersonID=&maxrels=1&disallowspouses=0&generations=50&tree=StammlerBaum&primarypersonID=I4831