Anna von Hanxleden zu Körtlinghausen

Anna von Hanxleden zu Körtlinghausen

weiblich


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  • Name Anna von Hanxleden zu Körtlinghausen
    Geschlecht weiblich
    Info Ort Schloss Körtlinghausen, Soest, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Anlage war im 14. Jahrhundert im Besitz der Familien von Schorlemer und von Rüdenberg. Im Jahr 1398 kam der Schorlemersche Anteil an die von Lürwald. Nachdem die Rüdenberger zeitweise alleinige Besitzer waren, erwarb die Familie von Lürwald 1447 Haus und Besitz. Schon wenige Jahre später veräußerten sie ihn an die von Hanxleden. Im Jahr 1614 kam Körtlinghausen an die von Westrem. Von 1645 bis 1819 war es im Besitz der Familie von Weichs. 
    • Zur Schlossanlage gehören das rechteckige Herrenhaus mit zwei Seitenflügeln an der Längsseite sowie der Schlosshof mit Kavaliersgebäuden. Das Herrenhaus im Teich steht auf einer von zwei Inseln. Die Fenster des schlichten, verputzten Gebäudes sind in Rüthener Grünsandstein gerahmt. Aus dem mit Gauben bestückten Walmdach ragen vier Kamine heraus. An beiden Längsseiten sind je zwei kurze, pavillonartig vorspringende Flügel angebaut. An drei Gebäudeseiten befinden sich übergiebelte Risalite, wobei der hofseitige durch ein Dachhaus überhöht wurde. Die zweiarmige Freitreppe an der Gartenseite, mit zierlichem Altan, ist mit 1721 bezeichnet. An dem Portal der Hofseite ist das Allianzwappen derer von Weichs und von Droste zu Erwitte (Haus Füchten) angebracht. Der Baumeister Justus Wehmer „vermeidet alle stilistische Übertreibung, die tendenziell im Barock vorhanden ist. Selbst die [sonst] oft aufwendige Portalgestaltung bleibt zurückhaltend. Eine mustergültige klassische Fassadenbildung in ruhigen Proportionen charakterisiert den Schlossbau, ohne eintönig zu wirken.“, schreibt Ulrich Grun.[6] Viele bekannte Bauhandwerker und Künstler waren bei der Errichtung und Ausstattung des Schlosses verpflichtet worden. Darunter mehrere aus dem nahegelegenen Rüthen, „das in dem Bauboom nach dem Dreißigjährigen Krieg durch die Sandsteinbrüche zu einem Eldorado für Steinmetze und Bildhauer wurde“. Exemplarisch zu nennen wäre hier der Steinhauer Bartolomeo Rabaliatti (Vater von Franz Wilhelm Rabaliatti): Er war 1703 aus der Gegend von Ferrara zugewandert. Aufträge erhielt er unter anderen beim Bau der Schlösser Erpernburg (bei Brenken) und Körtlinghausen.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Körtlinghausen
    Personen-Kennung I58144  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 12 Nov 2025

    Familie Heinrich von Hatzfeld-Uffeln   gest. 1613
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Notizen 
    • Keine männlichen Nachkommen..
    Familien-Kennung F28575  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 10 Nov 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen derer von Hanxleden
    Wappen derer von Hanxleden
    Das Wappen zeigt in Blau einen schrägrechts liegenden vierarmigen goldenen Maueranker, dessen Enden in Schlangenköpfen ausgehen. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken ein offener, wie der Schild belegter offener Flug.

    Bild: Wikipedia; Adolf Matthias Hildebrandt - Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, Görlitz 1901-1903/Band 2/Tafel 157-2. - https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Matthias_Hildebrandt
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    Orte
    Schloss Körtlinghausen (um 1860)
    Schloss Körtlinghausen (um 1860)
    Das Schloss Körtlinghausen liegt im Sauerland an der Glenne zwischen Rüthen und Warstein im Kreis Soest. Das barocke Wasserschloss wurde im Glennetal nordwestlich von Kallenhardt (einem Ortsteil der Stadt Rüthen) erbaut. In Körtlinghausen stand die größte und mächtigste Eiche Deutschlands. Sie wurde etwa 1100 Jahre alt, war 22 m hoch und hatte einen Stammumfang von 12,4 m (knapp über dem Erdboden)

    Bild: Wikiprdia; Alexander Duncker (1813-1897) - Alexander Duncker "Die ländlichen Wohnsitze der ritterschaftlichen Grundbesitzer" - https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Duncker
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  • Quellen 
    1. [S131] Jens Friedhoff, Die Familie von Hatzfeldt, (Grupello Verlag), Seite 49.