Ritter Kraft von Hohenfels (Hosekins), der Ältere

Ritter Kraft von Hohenfels (Hosekins), der Ältere

männlich - vor 1367


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  • Name Kraft von Hohenfels (Hosekins)
    • Die Herren von Hohenfels war ein reich begütertes und in mehrere Linien geteiltes hessisches Adelsgeschlecht. Es gehörte dem Niederadel an und wurde erstmals 1174 genannt, als ein Ludwig von Hohenfels (»lodewicus de honsvels«) zusammen mit dem Ritter Konrad von Marburg als Zeuge bei einer Belehnung eines Grafen von Berg anwesend war.
    Titel Ritter
    Suffix der Ältere
    Geschlecht männlich
    Erwähnt / Bezeugt 1296/1223 
    Tod vor 29 Nov 1367 
    Personen-Kennung I58176  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 12 Nov 2025

    Vater Ritter Kraft von Hohenfels (Hosekin)
    Familien-Kennung F28594  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Christina
    Notizen 
    • Kinder:
      - Adela, 1337 geistlich im Kloster Caldern
      - Kraft der Jüngere, 1362/74 bezeugt; ⚭ vor 1. August 1363 Getzila von Hatzfeld, Tochter von Kraft V. (Hatzfeld (Adelsgeschlecht))
    Kinder 
     1. Kraft von Hohenfels (Hosekin), der jüngere
    Familien-Kennung F28593  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 12 Nov 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen derer von Honfels (Hohenfels)
    Wappen derer von Honfels (Hohenfels)
    Wappenbuch des Westfälischen Adels

    Das Wappen derer von Hohenfels ist ein Adlerflügel. Da Wappen aus verschiedenen Zeitaltern hinsichtlich ihrer Zeichnung charakteristische Zeichen der Kunst und des Geschmacks sind, so sind für einen Zeitraum von zwei Jahrhunderten fünf Versionen des Hohenfelser Wappens vorhanden: von Volpertus Hesekinus (1249), von Eckard von Hohenfels (1275), von Cornigel miles (1347), von Johann Rump von Hohenfels (1380) und von Ludwig von Hohenfels (1471).
    Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Hohenfels_(hessisches_Adelsgeschlecht)

    Bild: Wikipedia; Adolf Matthias Hildebrandt - Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, Görlitz 1901-1903/Band 2/ Tfl. 175 - https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Matthias_Hildebrandt
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hohenfels_(hessisches_Adelsgeschlecht)

      Hohenfels (hessisches Adelsgeschlecht)

      Im Adreßkalender der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt aus dem Jahr 1790 findet sich dieses Hohenfels erwähnt.

      „Die Ritter von Hohenfels und die von Döring zu Elmshausen hatten beide ihren Wohnsitz eine halbe Stunde von Buchenau entfernt. Sie lebten in einem beständigen Krieg miteinander. Dadurch kam es, dass die von Döring durch die Ritter von Hohenfels genötigt wurden, ihren Wohnsitz in Biedenkopf (damals noch ein Dorf) zu nehmen.“
      Als Landgraf Heinrich das Kind die in Hessen gegen ihn empörte Ritterschaft zum Gehorsam brachte, wurden die in der Gemarkung Buchenau gelegenen beiden festen Schlößer der Ritter von Hohenfels gänzlich zerstört, 1293. Nach einer Sage hatten jene Ritter, als sie von dem Landgrafen verfolgt wurden, ihren Pferden die Hufeisen verkehrt anschlagen lassen und sich so wieder in ihre Burgen zurückgezogen. Der damals herrschende Aberglaube hat sie zu ‚wilden Jägern‘ gemacht, die umher zögen. Unter den Waldteilen, welche beim Heimfall des v. Döring'schen Lehens Elmshausen (XVII. Jahrhundert) designiert wurden, erscheint auch ein Gebüsch „das Hohenfels“ genannt. Der Name „Hohenfels“ hat sich auf die Stelle geheftet und wird so der Nachwelt überliefert.

      Siehe auch die Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste:

      „Die Hohenfels gehörten zu denjenigen Geschlechtern, die gegen die Landgräfin Sophia, damalige Regentin von Hessen, sich verbunden hatten; aber ihr Schloß wurde 1248 erobert, sie mußten es von der Landgräfin zu Lehen nehmen, ihren Ansprüchen auf das Grafengericht zu Dautphe entsagen und bei einer Strafe von 500 Mark Silbers Ruhe und Frieden versprechen (1249). Sie stellten 13 Edle zu Bürgen, worunter die Grafen von Ziegenhain und Solms waren.“

      Familie von Hohenfels
      Bei der hier behandelten Familie handelt es sich um die hessische Familie von Hohenfels. Sie zählte zum niederen Adel, ragte jedoch so hervor, dass sie sich dem hohen Adel anschließen konnte. Sowohl die Wappen, als auch die ganze geschichtliche Zusammenstellung lassen vermuten, dass zu dieser Familie auch die Familien Hosekin, Rump und Kornigel gehörten. Auch bei der Familie von Drahe (Trohe) nimmt Johannes von Arnoldi (in seinen Miscellaneen S. 247) die Wahrscheinlichkeit an, dass sie zum Stamm Kornigel gehörten. Wahrscheinlich waren es anfänglich Beinamen, die nachher auf die Nachfolger übergingen.

      Besitz
      Der Besitz der Familie von Hohenfels umfasste sowohl Allodien als auch Lehen und erstreckte sich durch den ganzen Grund Breidenbach, das vormalige Amt Blankenstein, die Lahngegend gen Marburg und weiter bis nach Kassel hin. Ihnen gehörte ab 1324 das Gericht Viermünden als Mannlehen. Sie zählten auch zu den Vasallen des Grafen von Solms. Außerdem waren die von Hohenfels beteiligt an der Grafschaft Dautphe, hatten zu Erblehen vom Mainzer St. Stephansstift (1270) den Hof zu Ohmen mit dem Patronatrecht, Güter zu Steinershausen, den Zehnten zu Ober- und Niederohmen, Warzenbach, Kernbach, Butelshausen und die Hälfte des Zehnten zu Asphe. Sie besaßen Güter zu Selheim (1274), Dorf-(...), Weilbach und Bischofsheim (1287) (...); Michelbach (1338); Wiesenbach (1339); Orken (1343); Somertshausen (1354); Wallau (1355); den Wald Schneeberg über Rodenhausen (1359); zu Lixfeld in Gemeinschaft mit den von Döring die Kirche (1359); zu Eifa (1374); zu Großenlinden (1381); Berndorf; Gigelnbach, Fredelinstatt, Eigershausen(1445) usw.

      Sie waren Ganerben mit den Döring und Breidenbach; hatten Teil an den Gerichten Lixfeld, Breidenbach, Eisenhausen und Wallau.

      Sie trugen zu Lehen: den Kirchsatz zu Breidenbach, die Zehnten zu Elbernhausen, Oberasphe, Diedenshausen, Elpergshausen (am Wege von Treisbach nach Sachsenberg gelegen), Göttingen, Dausenbach, Silberg, Treisbach, Witterkusen, Betzendorf, Kalbe, Obernheim, Damshausen, Melsbach, Biedenkopf, Breidenbach, Gladenbach, Weiffenbach, Scheierbach, zwei Höfe zu Derbach (Deckensbach), den Zehnten zu Engelbach, Güttelshausen, Fleckenbühl, Hönscheid, einen Hof zu Günterau, einen Wald zwischen Dreisbach und Niederasphe, Zehnten zu Wallau, Herzhausen, Buchenau, den Kirchensatz zu Amönau, Zehnten zu Warzenbach, Kirchlehen zu Geismar, Ostheim und Simonshausen bei Kassel, den Zehnten zu Gernshausen, Hauwelte, Humbrachtshausen, Eldenkusen, Beltersberg, Bennekusen, Saßenberg, Butzebach, Atzelhan, Ackershausen, Freien-Gosfelden, Gudenhausen, Kuwe, Niederdieten, Zehnten und Land zu Brunstadt[15] und Roth, Zehnten zu Westheim, einen Hof und eine Mühle zu Rengershausen, einen Hof zu Neunkirchen, Zehnten zu Ageshausen (= Eikshausen, im Kirchspiel Geismar,) das Dorf Radehausen, einen Hof zu Wonsdorf, Meißen, Schachten, Ellerzhausen, Viermünden, Oberallendorf, Ybenhausen; Zehnten zu Irmershausen, Volprechtshausen, Lindenhan, Obernschreuffe, Eckelshausen und den Zehnten zu Simmersbach.