Graf Diepold von Merkenberg und Aichelberg

Graf Diepold von Merkenberg und Aichelberg

männlich 1234 - 1270  (36 Jahre)


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Alle

  • Name Diepold von Merkenberg und Aichelberg
    Titel Graf
    Geburt 1234 
    Geschlecht männlich
    Tod 6 Mrz 1270 
    Personen-Kennung I51296  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

    Vater Graf Engino von Aichelberg,   geb. 1210, Aichelberg, Baden-Württrmberg, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Mutter Agnes von Helfenstein,   geb. 1212
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F24923  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Herzogin Anna von Teck,   geb. cir 1240, Teck, Owen, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1270, Eichelberg, Östringen, Baden-Württemberg, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 30 Jahre)
    Eheschließung cir 1260  [1
    Kinder 
    +1. Udalhild (Udilhild) von Aichelberg-Merkenberg,   geb. cir 1262   gest. 1305 (Alter 43 Jahre)
    +2. Graf Diepold II. von Aichelberg,   geb. 1265   gest. 10 Nov 1318 (Alter 53 Jahre)
    Familien-Kennung F24922  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Aichelberg - Wappen
    Aichelberg - Wappen
    Wappen aus: David Wolleber: Chorographia Württemberg, [Schorndorf] 1591, Universitätsbibliothek Tübingen, Mh 6,1 Wappen Grafen von Aichelberg

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - UB Tübingen - https://opendigi.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/Mh6-1
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Aichelberg_(Adelsgeschlecht)

      Aichelberg (auch Grafen von Aichelberg) ist der Name eines alten schwäbischen Adelsgeschlechts.

      Geschichte
      Die Herkunft der Grafen von Aichelberg ist nicht eindeutig geklärt. Vieles spricht dafür, dass sie sich im 12. Jahrhundert als Nebenlinie der Grafen von Berg-Schelklingen (Stadt Ehingen, Alb-Donau-Kreis) abzweigten und durch Heirat mit einer Zähringer Erbtochter in den Besitz des Albvorlandes gelangten.

      1189 wird Graf Berthold von Aichelberg in Zusammenhang mit der Burg Aichelberg erwähnt.

      1230 verliehen die Grafen von Aichelberg Wendlingen am Neckar erstmals die Stadtrechte, 1319 wurde Weilheim an der Teck durch Graf Ulrich von Aichelberg zur Stadt erhoben. 1336 erwarb Albrecht von Aichelberg Köngen und Unterboihingen.

      Um 1334 gelangte der Besitz der Grafen von Aichelberg durch Verkauf an das Haus Württemberg. Um 1400 ist das Geschlecht in den Ritterstand abgefallen, spätestens bis 1500 ausgestorben.

      Besitz
      Bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts besaß das hochadelige Geschlecht der Grafen von Aichelberg weite Teile des Filderbezirks. Sie nannten sich damals noch Grafen von Kersch (1213: Comes Diepoldus de Kerse) nach der abgegangenen Burg Kersch am Eingang des Kerschtals bei Deizisau. Jener Graf Diepold I. nannte sich aber schon 1220 als Erster Graf von Aichelberg. Nicht sicher ist, ob er die Burg Aichelberg erwarb. Wahrscheinlicher ist, dass er sie selbst erbauen ließ. Der Hauptteil der Besitztümer lag grob gesagt zwischen dem Neidlinger Tal und der Fils (Ochsenwang, Neidlingen, Hepsisau, Pfundhardt, Häringen, Weilheim, Holzmaden, Eckwälden, Zell, Pliensbach, Hattenhofen, Albershausen, Sparwiesen, Jesingen und Lindorf). Hinzu kamen der Stammsitz auf dem Aichelberg und die Burg Merkenberg. Die Besitzungen in Wendlingen, Unterboihingen und Köngen mit der wichtigen Fähre über den Neckar stellten eine Verbindung zu dem Besitz auf den Fildern her. Teile der Grafschaft lagen aber auch um Ravensburg, Waldsee und Saulgau.

  • Quellen 
    1. [S40] FamilySearch - Kirche Jesu Christi, Der Heiligen der letzten Tage.
      https://www.familysearch.org/tree/person/details/LB6W-J3R