Ritter Kuno von Ramstein (von Brislach)

Ritter Kuno von Ramstein (von Brislach)

männlich Datum unbekannt - 1299


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  • Name Kuno von Ramstein (von Brislach)
    • auch noch von Brislach genannt
    • unfrei
    Titel Ritter
    Geburt Datum unbekannt 
    • Filiation mütterlicherseits nicht sicher..?
    Geschlecht männlich
    Info Ort Schloss Zwingen, BL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Das Schloss Zwingen bildet den Kern der mittelalterlichen Stadtgründung Zwingen im Laufental im Schweizer Kanton Basel-Landschaft. 
    • Die Freiherren von Ramstein sind 1312 als Besitzer der Anlage dokumentiert, die ein Lehen des Bischofs von Basel war. Die Ramsteiner waren als bischöfliche Ministeriale zu Macht und Einfluss gelangt. Sie werden den Ausbau zu einer kleinen Stadt vorangetrieben haben, um mit der bischöflichen Stadtgründung in Laufen konkurrieren und ihre eigene Machtentfaltung weiter vorantreiben zu können. Dies ging sogar so weit, dass sie als Parteigänger der Habsburger den Bischof bedrängten.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Zwingen
    Info Ort Burg Gilgenberg, SO, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Ruine Gilgenberg ist die Ruine einer Höhenburg auf dem Gebiet der Gemeinde Zullwil im Kanton Solothurn. 
    • Die Burg Gilgenberg wurde um 1300 von den Herren von Brislach im Rahmen der Ausweitung ihrer Rodungstätigkeit über einer älteren Anlage aus der Zeit um 1200 erbaut. Nach ihrer Stammburg oberhalb von Ramstein oberhalb des Dorfes Bretzwil nannten sie sich «von Ramstein». Der Name Gilgenberg bezieht sich auf das ab 1265 nachgewiesene Wappen der Ramsteiner, das zwei gekreuzte Lilienstäbe (Gilgen) zeigt.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Gilgenberg
    Info Ort Burg Ramstein, Bretzwil, BL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Ruine Ramstein liegt etwa 700 Meter südlich des Dorfes Bretzwil bei 849 m ü. M. auf einem mächtigen Felskopf, einem nördlichen Ausläufer des Aletenchopfs. 
    • Die Burg Ramstein müsste bereits 1170 bestanden haben, da sich die Ramsteiner in diesem Jahr an einer Fehde gegen das Kloster St. Alban beteiligten. Nachdem sich das Geschlecht der Ramsteiner im 13. Jahrhundert teilte, wurden die Rechte hälftig auf die beiden Hauptlinien aufgeteilt. 1303 wurde die Festung von den Baslern zerstört, weil die Ramsteiner einen Basler Bürger gefangen genommen hatten; ein damals gängiges Mittel, um rechtliche Forderungen durchzusetzen oder sich am Geschäftserfolg anderer zu beteiligen. Nach dem Wiederaufbau hausten die Ramsteiner Hauptlinien auf Ramstein, Gilgenberg und in Zwingen, wo sie auch vom Basler Erdbeben getroffen wurden. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Ramstein_(Bretzwil)
    Erwähnt / Bezeugt 1226-1252 
    Wohnort Basel, BS, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod spätestens 1299 
    Personen-Kennung I61005  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

    Vater Burkhart von Ramstein,   geb. Datum unbekannt
    Mutter von Mörsberg
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F30476  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Berta
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Ritter Ulrich von Ramstein   gest. spätestens 1275
    Familien-Kennung F30475  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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    Link zu Google MapsInfo Ort - Die Ruine Ramstein liegt etwa 700 Meter südlich des Dorfes Bretzwil bei 849 m ü. M. auf einem mächtigen Felskopf, einem nördlichen Ausläufer des Aletenchopfs. - - Burg Ramstein, Bretzwil, BL, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsWohnort - - Basel, BS, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen von Brislach (Ritterlicher Zweig von Ramstein)
    Wappen von Brislach (Ritterlicher Zweig von Ramstein)
    Das Wappen aus dem Jahr 1946 zeigt zwei rote, gekreuzte Lilienstäbe auf goldenem Grund. Das Wappen gehörte der Familie «von Ramstein», deren ursprünglicher Name «von Brislach» ist (vgl. auch mit den Wappen von Bretzwil, Nunningen, Zullwil und Zwingen).

    Bild: Wikipedia; Eigenes Werk mittels: Brislach. brislach.ch. Retrieved on 2025-10-20.
    © Gemeinfrei
    Das Wappen der Ramsteiner
    Das Wappen der Ramsteiner
    Das Wappen der Ramsteiner, die zwei gekreuzten Gleven - Siebler Wappenbuch

    Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb.

    Bild: Wikipedia; verschiedene unbekannte Künstler - Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c 1450 - 1480
    © Gemeinfrei

    Orte
    Burg Ramstein
    Burg Ramstein
    1518: Die Ramsteiner (links) verlassen die Burg, die Basler ziehen ein. Darstellung von Karl Jauslin

    Die Burg Ramstein ist die Ruine einer mittelalterlichen Felsenburg im Kanton Basel-Landschaft, in der Schweiz.
    Der ritterlliche Zweig sass auf der Stammburg Ramstein und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte.

    Bild: Wikipedia; Karl Jauslin - Privatsammlung - https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Jauslin
    © Gemeinfrei
    Burg Gilgenberg
    Burg Gilgenberg
    Zeichnung der Burg Gilgenberg im Kanton Solothurn, Ansicht von Süden

    Der freiherrliche Zweig von Ramstein wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern.

    Bild: Wikipedia; unknown, upload by Parpan - Burgenwelt
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    Östliche Vorburg des Schlosses Zwingen (2009)
    Östliche Vorburg des Schlosses Zwingen (2009)
    Zwischen Basel und Delsberg liegt das Schloss Zwingen inmitten des Flusses Birs – wo Holz geflösst wurde – und auf dem damaligen Weg durch das Laufental.

    Bild: Wikipedia; Armin Schweizer - 35mm colour film
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019604/2010-07-27/

      von Ramstein - von Brislach

      In der Umgebung Basels begütertes Adelsgeschlecht. Ursprünglich aus dem Sundgau stammend, entfalteten die R. im Jura von ihrer wohl im 11. Jh. errichteten Burg R. aus eine rege Kolonisationstätigkeit, verbunden mit erfolgreicher Herrschaftsbildung. Um 1260 bauten sie die Burg Zwingen, um 1300 die Burg Gilgenberg. Urkundlich ist das Geschlecht ab 1146 mit Thüring von Brislach fassbar. Die Fam. teilte sich in einen freiherrl. und einen ritterl. Zweig. Deshalb entstanden Wappen mit unterschiedl. Tinktur: Die Freiherren führten im Schild zwei weisse gekreuzte Lilienstäbe in schwarz, die Ritter zwei rote Lilienstäbe in gelb. Der ritterl. Zweig sass auf der Stammburg R. und ab ca. 1300 in Basel, wo er zur Führungsschicht zählte. Die Herren von R. stellten im 14. und 15. Jh. sechs Basler Bürgermeister, darunter Burkhard Werner. Christoph verkaufte 1518 Burg und Herrschaft R. an die Stadt Basel. Die Fam. lebte bis zu ihrem Aussterben von Gütern im Sundgau (Waldighofen) sowie von weltl. und geistl. Ämtern. Als Letzte ihrer Linie starb Anna Maria Franziska 1719. Der freiherrl. Zweig wohnte vorwiegend auf den Burgen Gilgenberg und Zwingen und hielt sich von der Basler Politik fern. Imer war Ende 14. Jh. Bf. von Basel. Rudolf hinterliess nach seinem Tod 1459 den unehel. Sohn Hans Bernhard, der sich Gilgenberg als Erbteil sichern konnte. Dessen Sohn Hans Imer von Gilgenberg verkaufte 1527 Burg und Herrschaft Gilgenberg an Solothurn. Mit seiner Tochter Elisabeth starb diese Linie 1554 aus. Der Ramsteinerhof an der Rittergasse erinnert noch an die Präsenz der R. in Basel.

      Version vom: 27.07.2010
      Autorin/Autor: Werner Meyer

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 210.