Judith von Randegg (Randeck)

Judith von Randegg (Randeck)

weiblich Datum unbekannt - 1430


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  • Name Judith von Randegg (Randeck)
    Geburt Datum unbekannt 
    • Eine Grossmutter der Juudith von Randegg war Agnes von Stoffeln oder von Randenburg. Rüeger Chronik nennt die Gattin Heinrichs von Randegg Tochter einer Agnes von Stoffeln (Tochter Konrads ⚭ Marg. Truchsess von Diessenhofen).
      Wahrscheinlicher ist die Lösung von Hornsteins: Die Gattin Heinrichs von Randegg ist die Tochter Ludwigs von Stoffeln (✝︎ 1399, Sohn Berchtolds ⚭ Elisabeth von Hauenstein) und der Agnes von Randenburg (Tochter Egbrechts ⚭ Brida von Krenkingen). siehe Blatt 28 [1]
    Geschlecht weiblich
    Wohnort Schaffhausen, SH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod spätestens 1430 
    Personen-Kennung I10706  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 7 Dez 2025

    Vater Heinrich von Randegg   gest. spätestens 1442
    Mutter Agnes von Stoffeln (?)
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F29682  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Wilhelm am Stad
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Hans am Stad   gest. vor 1488
    Familien-Kennung F5227  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 7 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Fotos
    Randegg Schloss
    Randegg Schloss
    Das Schloss Randegg ist ein Schloss in Randegg, einem Ortsteil von Gottmadingen im baden-württembergischen Landkreis Konstanz.
    Die Burg ist im Jahre 1214 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und war die Stammburg der Herren von Randegg. Die Herren von Randegg verließen mit der Zeit ihre Stammburg und ließen sich in Schaffhausen nieder.

    Wappen, Siegel, Münzen
    Randegg - Wappen
    Randegg - Wappen
    Wappensammlung im Schloss Randegg. Das Randegger Wappen ist der rote Löwenkopf in der Mitte.

    Bild: http://www.schloss-randegg.de/Default.aspx?ID=5

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=fsj-002:1939:6::215

      Die Abstammung derJudith von Randegg (aus dem Ries) ⚭ Wilhelm am Stad zu Schaffhausen

      von W. H. Ruoff

      Über die Abstammung der Judith von Randegg, Gemahlin "Wilhelm am Stads herrscht Uneinigkeit. Es stellen sich zwei Ansichten gegenüber, die wir überprüfen wollen. Die eine stammt aus dem Anmerkungsteil der Ausgabe von J. J. Rüegers Chronik der Stadt und Landschaft Schaffhausen und wurde von Dr. ing. Otto Kommereil in einem beachtenswerten Aufsatze: Zur Ahnentafel der Familie Payer-Peyer von Schaffhausen, in den Blättern für Württembergische Familienkunde Heft 81/82 August 1938 noch näher fixiert. Die andere entnahm ich der Arbeit Karl von Hornsteins-Binningen: Zur Geschichte der Burgen zu Stoffeln und ihrer letzten Bewohner, in Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees, 49, 1921. S. 85 1). Sie wird auch von Merz und Hegi in der Neuausgabe der Zürcher Wappenrolle geteilt.

      Judith von Randegg ist 1430 bereits tot, scheint allerdings sehr jung gestorben zu sein. Immerhin ist der zeitliche Abstand zu ihrem angeblichen Ururgroßvater Hans Truchseß so klein, daß wir Grund haben, an der Richtigkeit der Rüegerischen Darstellung zu zweifeln.

      Sie stützt sich auf sich anscheinend widersprechende Angaben bei Rüeger und ein paar weitere von dem Herausgeber der Chronik angezogenen Stellen: So sagt Rüeger selbst in seiner Chronik (Ausgabe S. 916), daß Heinrich von Randeggs Kinder (zu denen auch unsere Judith gehört) Agnes von Stoffeln ihre «ana» nennen, «si habend si ouch geerbt in vilen güeteren, darum bedunkt mich, dise frow Agnes ein von Wissenburg gewesen sin, so einem von Stofflen vermechlet worden». In den Anmerkungen wird sie nach Urkunden S. 842 Agnes von Stoffeln, Seite 841 aber von Randenburg genannt. Das ergibt aus den Urkunden, die wir wohl beweiskräftiger ansehen müssen, als unüberprüfbare Chronikstellen, zwei Möglichkeiten: entweder war die Großmutter der Judith eine geborene von Stoffeln, vermählte von Randenburg oder aber eine geborene von Randenburg, vermählte von Stoffeln, und richtig hat Kommerell die eine, v. Hornstein die andere Möglichkeit als gegeben angenommen..

      Das Oberbadische Geschlechterbuch (OBG) bringt eine weitere wichtige Stelle bei: Heinrich von Randegg wird auf Bitten seiner Schwiegermutter, Nesa von Stoffeln mit der Vogtei des Klosters Riedern auf dem Schwarzwalde belehnt. Dies steht unter dem 10. Juli 1417 auch bei Altmann Reg. Imperii und im Fürstenbergischen Urkundenbuch Bd. VI, Nr. 168,2. Geht man dem genannten Riedern nach, so findet man in der Arbeit von S. Pletscher: Das Kloster St. Leodegar zu Riedern vorm Wald, Randenschau, 1. Jg. 1886, S. 23 folgenden Auszug, der nach den Einführungsworten auf S. 10 entweder dem Seel- oder (eher?) Copeibuch von Riedern entnommen ist: Brigitte geb. von Weißenbung, Witwe Egbrechts des Schultheißen von Schaffhausen, übergab dem Kloster Riedern als Seelgerät den Hof zu Witzhalden Agnes geb. von Weißenburg, Gemahlin Ludwigs von Stoffeln, eine Tochter (Pletscher bemerkt dazu, wie wir sehen werden zu Unrecht: wohl eher Nichte) Brigittens, vermehrte deren Stiftung (um 1392) und schenkte diesem etwas um 1415. Zum zweiten Rechtsgeschäft ist eine entsprechende Urkunde (Waldshut 25. Juni 1389) im Archiv Donaueschingen erhalten und im Fürstenbergischen Urkundenbuch Bd. VI, Nr. 118,2 abgedruckt3). Sie sagt noch genauer, daß Agnes eheliche Tochter von Egbrecht dem Schultheißen von Schaffhausen selig, Junker Ludwigs von Stoffeln eheliche Wirtin sei und Brida selig ihre Mutter.

      Wenn wir nun noch wissen, daß die Namen Schultheiß von Schaffhausen, von Randenburg, wie übrigens auch Schultheiß von Randenburg ein und dasselbe Geschlecht bezeichnen, daß ferner die von Weißenburg eine Linie der Freiherren von Krenkingen sind, so ist die Beweiskette für die Richtigkeit der v. Hornsteinschen Lösung eigentlich geschlossen.

      Offen bleibt lediglich die Frage, ob die Stelle in dem Buche von Riedern: Agnes geb. von Weißenburg, Gemahlin Ludwigs von Stoffeln, die Pletscher wohl zu seiner Bemerkung veranlaßt hatte, lediglich eine Fehlschreibung ür Agnes von Randenburg sei. Daß dem nicht so ist, erkennen wir aus dem auch von Rüeger S. 906, Anmerkung 10, im Zusammenhang angeführten Jahrzeitbuch der Barfüßer in Schafhausen, wo es zum 16. April: Frau Agnes von Stoffeln geborne von Weißenburg, Frau Guta von Randegg, der von Stoffeln Tochter; und zum 22. Oktober: Frau Guta von Randegg meiner Frauen von Stoffeln Tochter heißt. Eine weitere Agnes von Stoffeln, deren Tochter einen von Randegg ehlichte ist nicht bekannt, es muß sich um unsere Agnes geb. von Randenburg handeln. Die genaue Untersuchung der Originaleinträge (Ms. der Stadtbibliothek Schaffhausen) ergab wenigstens, daß nichts gegen die Gleichsetzung Agnes von Weißenburg Agnes von Randenburg, spricht. Datierungen sind nach der Schrift in diesem Jahrzeitbuch allerdings sehr schwierig.

      Der Chronist Rüeger schloß aus dem Besitz der Agnes von Stoffeln, es müsse diese eine geborene von Weißenburg gewesen sein. Das war sie nun offenbar nicht, aber wir können in ihr die Haupterbin und damit Traditionsträgerin einer nach Weißenburg genannten Linie der Freiherren von Krenkingen sehen. Yon der Mutter übernahm sie eben auch den Namen, was kein allzuseltener Vorgang ist. Auch bei der oben erwähnten Bitte an König Sigismund von 1417 tritt Agnes von Stoffeln eigentlich nur als Vertreterin Krenkingisch-Weißenburgischer Ansprüche auf, denn aus einer Zusage vom 3. Juli 1415 an das Augustinerpriorat Riedern seine Vögte in Zukunft frei wählen zu dürfen, erfahren wir zugleich, daß diese bis dahin aus dem Geschlechte der von Krenkingen genommen werden mußten (Altmann Reg. Imperii)-

      Weitere Ahnen des Paares Egbrecht von Randenburg— Brida von Krenkingen finden sich in der Ahnentafel Rübel Blaß, Blatt 28.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 80.