Diepold II. von Vohburg (von Giengen)

Diepold II. von Vohburg (von Giengen)

männlich - 1078


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  • Name Diepold II. von Vohburg (von Giengen)  [1]
    Geschlecht männlich
    Militär / Gefecht 7 Aug 1078  Schlachtfeld Mellrichstadt, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Focht in der Schlacht bei Mellrichstadt
     
    • Die Schlacht bei Mellrichstadt fand am Dienstag, 7. August 1078, auf dem Grafenberg zwischen Mellrichstadt und Oberstreu in Unterfranken am Fuß der Rhön statt und war das erste militärische Aufeinandertreffen in der Auseinandersetzung zwischen König Heinrich IV. und dem Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden. Rudolfs Seite ging als Sieger aus der Schlacht hervor.
      Auf beiden Seiten kämpften reine Ritterheere mit großer Tapferkeit, aber ohne Führung. Die Schlacht verlief in massenhaften Einzelkämpfen mit dem Ergebnis, dass bei jeder Partei ein Teil des Heeres siegte und ein Teil vom Schlachtfeld floh. Unter denen, die die Flucht ergriffen, waren sowohl Rudolf, der sich nach Sachsen zurückzog, als auch Heinrich, der, von Otto von Northeim verfolgt, nach Würzburg floh. Die Verluste, insbesondere auf Heinrichs Seite, waren hoch, der Chronist Berthold von Reichenau berichtet dort von fünftausend Geringeren und dreißig Edleren, darunter Diepold II. von Vohburg, Markgraf auf dem bayerischen Nordgau, Heinrich Graf von Lechsgemünd, Poppo I. Graf von Henneberg und Eberhard der Bärtige, ein königlicher Rat. Auf Seiten Rudolfs wurden laut Berthold nur achtzig Geringere und mit Werner von Steußlingen, dem Erzbischof von Magdeburg, ein Edler beklagt. Letzterer floh vom Schlachtfeld und wurde anscheinend von Plünderern ermordet.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Mellrichstadt
    Besitz ab 1120  Burg Vohburg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Ab 1120 war die Herrschaft im Besitz Diepolds III., der dem – den Rapotonen eng versippten – Geschlecht der Diepoldinger angehörte. Die Burg wurde zu einem Hauptstützpunkt dieses bedeutenden Hochadelsgeschlechtes, dessen zahlreiche Burgmannen und Dienstmänner in den zeitgenössischen Urkunden erscheinen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Vohburg 
    Tod 7 Aug 1078  Schlachtfeld Mellrichstadt, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Gefallen in der Schlacht auf dem Grafenberg bei Mellrichstadt.
    Personen-Kennung I7325  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 29 Dez 2025

    Vater Graf Diepold I. im Augstgau (Rapotonen)   gest. 18 Mai 1060?
    Familien-Kennung F5876  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Liutgard von Kärnten (von Zähringen),   geb. Datum unbekannt   gest. 18 Mrz 1119
    Kinder 
    +1. Diepold III. von Vohburg,   geb. 1075   gest. 8 Apr 1146 (Alter 71 Jahre)
    +2. Konrad von Württemberg (von Giengen)   gest. 30 Jul 1130
    +3. Gräfin Adelheid von Mochental (von Vohburg)
    Familien-Kennung F3384  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 28 Aug 2018

  • Ereignis-Karte
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    Link zu Google MapsBesitz - Ab 1120 war die Herrschaft im Besitz Diepolds III., der dem – den Rapotonen eng versippten – Geschlecht der Diepoldinger angehörte. Die Burg wurde zu einem Hauptstützpunkt dieses bedeutenden Hochadelsgeschlechtes, dessen zahlreiche Burgmannen und Dienstmänner in den zeitgenössischen Urkunden erscheinen. https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Vohburg - ab 1120 - Burg Vohburg Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTod - 7 Aug 1078 - Schlachtfeld Mellrichstadt, DE Link zu Google Earth
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  • Orte
    Vohburg - Burg
    Vohburg - Burg
    Der Torbau und der rekonstruierte "Bergfried".
    Die Reste der Burg Vohburg liegen über der Stadt Vohburg an der Donau im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm in Oberbayern. Von der hochmittelalterlichen Burganlage ist heute lediglich der Torbau erhalten. In den 1980er Jahren wurden die erhaltenen Reste des Mauerrings vollständig abgerissen und in stilisierter Form neu errichtet.

    (Bild: Wikipedia; Dark Avenger - © CC BY-SA 3.0 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ -)

  • Notizen 
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Diepold_II._von_Vohburg

      Diepold II. von Vohburg

      Diepold II. von Vohburg († 7. August 1078 in der Schlacht bei Mellrichstadt) stammte aus der Familie der Rapotonen, war Markgraf auf dem Nordgau und von Giengen. Er war der jüngere Sohn des Grafen Diepold I. Markgraf von Cham-Vohburg und war mit Liutgard von Zähringen verheiratet. Er war Stifter einige Kirchengebäude und schenkte dem Bistum Regensburg unter anderem den Ort Waldsassen als Einkunftsquelle, in welchem durch seinen Sohn Diepold III. von Vohburg das Kloster Waldsassen gegründet wurde. Sein Herrschaftsbereich ging über das Egerland bis nach Westböhmen, wo er an der Gründung der Burg Pfraumberg beteiligt war.[1] Diepold II. ist in der Schlacht bei Mellrichstadt 7. August 1078 gefallen.
      Die Kinder Diepold II. und Liutgard waren:
      • Diepold III. († 1146) Markgraf von Nabburg, Vohburg und Cham, ∞ I vor 1118 Adelajda von Polen (* 1090/91, † 1127) Tochter des Fürsten Władysław I. Herman, ∞ II Kunigunde von Beichlingen aus dem Haus Northeim, Tochter des Grafen Kuno, Witwe ds Wiprecht III. Graf von Groitzsch, ∞ III Sophia, Schwester eines ungarischen Grafen Stephan
      • Konrad, um 1110
      •  ? Adelheid von Mochental († geistlich 1. Dezember wohl 1127), ∞ Heinrich I. († 24. September vor 1116 als Mönch in Zwiefalten) Graf von Berg, begraben in Zwiefalten.


      Literatur
      • Wolfgang Rappel: Diepoldinger, Markgrafen. In: Karl Bosl (Hrsg.): Bosls bayerische Biographie. Pustet, Regensburg 1983, ISBN 3-7917-0792-2, S. 138 (Digitalisat).
      Einzelnachweise
      1 Karl Siegl: Beiträge zur Geschichte von Pfraumberg aus dem Egerer Stadtarchiv, in: Unser Egerland 29, Seite 81, 1925

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 298.