Gepa (Gerberga) von Werl-Arnsberg (von Itter)

Gepa (Gerberga) von Werl-Arnsberg (von Itter)

weiblich 1078 - 1135  (57 Jahre)


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  • Name Gepa (Gerberga) von Werl-Arnsberg (von Itter)
    • Als Witwe von Gumbert von Itter bekam sie die Burg Itter nach 1127 als Witwensitz und nannte sich danach Gepa von Itter.
    Geburt cir 1078  Detmold, Nordrhein-Westfalen, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht weiblich
    Info Ort Burg Itter, Hessen, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Itterburg ist die frei zugängliche Ruine einer Höhenburg auf einem langgestreckten Berggrat nördlich oberhalb von Thalitter, einem Ortsteil der hessischen Gemeinde Vöhl im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Sie ist eine der drei so genannten Itterburgen, zu denen noch die Steuerburg und die Obere Burg gehören. 
    • Im Jahr 793 wurde der „Haupthof Ittera“ im Ittergau erstmals urkundlich genannt. Wohl an gleicher Stelle errichteten die Herren von Itter im 11. Jahrhundert die Itterburg. Sie wird im Jahr 1126 erstmals urkundlich genannt, als die Schwestern Riclind und Frederun von Itter, Nichten und Erbinnen des 1123 verstorbenen Folkmar von Itter, die von ihm geerbten allodialen Teile der Herrschaft Itter dem Abt Erkenbert von Corvey zu Lehen auftrugen. Um 1190 erwarb Erzbischof Philipp I. die Burg mit 200 Hufen von Wittekind II. von Schwalenberg für 200 Mark für das Kölner Erzstift. Die Herren von Itter behaupteten sich in der Folge zwischen ihren weitaus mächtigeren Nachbarn, indem sie sich in mehrfacher Weise in deren Abhängigkeit und damit auch deren Schutz begaben. So öffnete bereits Heinrich III. von Itter die Itterburg dem hessischen Landgrafen Heinrich I. und erhielt sie von diesem als Burglehen zurück. Heinemann III. von Itter gestattete 1342 dem Erzbischof Heinrich III. von Mainz und dessen Nachfolgern die Öffnung der Burg gegen alle Feinde des Erzstiftes, ausgenommen den Landgrafen Heinrich II.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Itterburg
    Tod cir 1135 
    Personen-Kennung I62602  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 22 Feb 2026

    Vater Graf Konrad II. von Werl-Arnsberg,   geb. cir 1040/47   gest. 1092, Friesland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 45 Jahre)
    Mutter Mechthild (Mathilde)
    Eheschließung cir 1070 
    Familien-Kennung F6882  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Gumbert von Warburg,   geb. 1065   gest. 1127 (Alter 62 Jahre)
    Kinder 
    +1. Lutrud von Itter   gest. nach 22 Mrz 1149
    Familien-Kennung F31393  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 22 Feb 2026

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Grafen von Arnsberg
    Wappen der Grafen von Arnsberg
    Auch Wappen der Grafen von Werl-Arnsberg

    Bild: Wikipedia; Arch - File:Arnsberg-Wappen.png - Eigenes Werk
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Gepa_von_Itter

      Gepa, der Name ist eine Kurzform von Gerberga („die mit ihrem Speer Schutz verschafft“), wurde vermutlich als viertes von fünf Kindern und einzige Tochter des Grafen Konrad II. von Werl-Arnsberg (* um 1040; † 1092) und dessen Frau Mechthild/Mathilde (* um 1050; † um 1092), einer Tochter des Grafen Otto von Northeim, in Detmold geboren. Wenn diese Vermutung zutrifft, waren ihre Brüder Hermann von Werl-Arnsberg (* um 1070; † 19. Juli 1092), Friedrich I. „der Streitbare“ von Werl-Arnsberg (* um 1071; † Februar 1124), Liupold von Werl (* um 1076; † um 1102) und Heinrich I. von Werl-Rietberg (* um 1079; † um 1116).

      Gepa von Itter hatte vier Töchter. Wiltrud († 1132, während einer Reise nach Rom) wurde Nonne im Kloster Kaufungen, Lutrud (* vor 1128; † ~ 1149) heiratete Widekind I. von Schwalenberg, den Stammvater der Grafen von Waldeck. Wahrscheinlich Mechthild (* ~ 1095; † 1155), vielleicht aber auch Bertha, heiratete den Grafen Konrad I. von Everstein, Inhaber der Gaugrafschaft Medebach und Vizevogt des Klosters Helmarshausen; beider Sohn Gerlach (1144 Vogt von Medebach, 1167 von Itter, Vizevogt von Helmarshausen), der unter anderem Burg und Herrschaft Itter erbte, wurde Ahnherr des zweiten Hauses Itter, das im Mannesstamm mit Erasmus von Itter 1443 ausstarb.

      Kloster Aroldessen
      1131 gründete Gepa mit drei ihrer Töchter, Lutrud, Mechthild und Bertha, das Kloster Aroldessen, ein Augustiner-Chorfrauen-Stift.[1] Bischof Bernhard I. von Paderborn bestätigte das Stift noch im gleichen Jahr. Gepas Enkel, Graf Volkwin II. von Schwalenberg, Sohn ihrer Tochter Lutrud und des Grafen Widekind I. von Schwalenberg und als Volkwin I. Begründer des gräflichen Hauses Waldeck, übernahm die Vogtei über das Kloster. Im Dezember 1182 nahm Papst Lucius III. das Stift in seinen Schutz und bestätigte ihm dessen Besitzungen.[2]

      Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1526 von den Grafen von Waldeck säkularisiert; es ging in ihren Besitz über und wurde später zum Residenzschloss Arolsen umgebaut.

    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Arnsberg

      Die Grafschaft Arnsberg entstand im 11. Jahrhundert durch Übersiedlung der Grafen von Werl nach Arnsberg. Zu diesem Zeitpunkt hatten diese ihren weitgespannten Herrschaftsbereich, der zeitweise von der Nordsee bis zum Sauerland reichte, weitgehend verloren. Auch als der Schwerpunkt der Grafschaft nach Arnsberg verlagert wurde, war die Geschichte des Territoriums von der Bedrohung benachbarter starker Territorien (v. a. Grafschaft Mark, Erzstift Köln) gekennzeichnet und musste teilweise erhebliche Gebietsverluste hinnehmen. Statt einer Expansionspolitik nach außen betrieben die Grafen eine systematische Politik des Landesausbaus und der Territorialisierung. Als sich abzeichnete, dass Graf Gottfried IV. kinderlos bleiben würde und andere Nachfolgeregelungen nicht zustande kamen, verkaufte er die Grafschaft 1368 an das Erzstift Köln. Das Gebiet der Grafschaft Arnsberg rundete das Territorium des kölnischen Herzogtums Westfalen ab und wurde zu dessen Zentrum.