Orte, Wohnen

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Bürglen

Geschichte, Kirchen und Wappen

Geschichte

Die Heimat Wilhelm Tells gilt als eine der ältesten Siedlungen in Uri. Im Jahre 853 schenkte König Ludwig der Deutsche die Kapelle in Bürglen samt den Leibeigenen, Zehnten, Feldern, Wiesen, Wäldern und allem Zubehör als lebenslängliche Pfründe dem Priester Berold, der viele Jahre der Königstochter Hildegard, Äbtissin des Klosters zu St. Felix und Regula (heutiges Fraumünster Zürich), treu diente.

 Bürglen, Heim des Tell (Foto: Andreas Faessler)

Die Heimat des Wilhelm Tells

Die Heimat Wilhelm Tells gilt als eine der ältesten Siedlungen in Uri und wird erstmals im Jahre 857 unter dem Namen „Burgilla“ urkundlich erwähnt. Bürglen zählt heute rund 3'950 Einwohner. Obwohl es im wirtschaftlichen Einflussbereich des Industriezentrums Altdorf/Schattdorf steht, wo beinahe die Hälfte der erwerbstätigen Bevölkerung von Bürglen ihren Arbeitsplatz hat, konnte das Tellendorf sein ländliches Aussehen bewahren. Bürglen macht noch heute den Eindruck eines Bauerndorfs, denn mit seinen rund 160 Landwirtschaftsbetrieben ist es weiterhin die grösste Urner Bauerngemeinde.

Wichtiger Träger und Förderer des kulturellen Lebens in Bürglen sind die aktiven 42 Ortsvereine, die auch zur Erhaltung des Gemeinschaftssinns wesentlich beitragen. Sporthalle und Sportplatz laden Alt und Jung zu verschiedensten Freizeit-Aktivitäten ein. In der Tat werden sie nicht nur von den zahlreichen Sportvereinen, sondern von jedermann rege benützt. Für andere sportliche Aktivitäten wie Wandern, Klettern, Skifahren oder ähnliche stehen in einem einzigartigen Berggebiet rund um Bürglen zahlreiche Möglichkeiten offen.



 Bürglen, Tellmuseum (Foto: Roland Zumbuehl)

Kirchen und Gebäude

Gleichsam als Wächter überragt die 1683/84 erbaute Pfarrkirche St. Peter und Paul den Zugang zum Schächental. Vom Kirchturm, dessen Unterbau aus dem 12. Jahrhundert stammt, schauen der hl. Christophorus und Wilhelm Tell über das Dorf und leuchtet die Inschrift „Gott und Fryheit“. Der Doppeladler unter der Turmuhr erinnert an jene Zeit, als das reichsunmittelbare Fraumünster in Zürich sich darum bemühte, die von König Ludwig dem Deutschen verliehenen Rechte über Bürglen zu wahren. 

Das Restaurant Tell (hier war der Bayernkönig Ludwig II im Jahre 1865 zu Gast), das 1574 erbaute malerische Gasthaus Adler, es ist eine der ältesten Gaststätten in Uri und das 1609 von Landammann und Ritter des hl. Grabes, Peter Gisler, erbaute herrschaftliche Bauernhaus in der Spielmatte verleihen dem anmutigen, unter Heimatschutz stehenden Dorfkern einen besonderen Reiz. (siehe Foto ganz oben)

 Bürglen, Kirche

 Bürglen, Tellkapelle (Foto: Roland Zumbuehl)

Geographie

Bürglen, auch das Tellendorf genannt, liegt südöstlich des Kantonshauptorts Altdorf am Eingang zum Schächental. Nebst dem Dorf gibt es an beiden Talhängen zahlreiche Streusiedlungen. Durch Bürglen fliesst der Schächen.

Nur 113 ha oder 2,1 % der Gemeinde sind Siedlungsfläche. Davon sind 61 ha Gebäude- oder Industrieareal und 46 ha Verkehrsfläche. Weit bedeutender ist die Landwirtschaftsfläche mit 2733 ha oder einem Anteil von 51,4 %. Darunter befinden sich grosse Alpgebiete, welche grösstenteils hinter dem Kinzigpass liegen. Diese bedecken eine Fläche von 2022 ha. Weitere 702 ha sind Wies- und Ackerland. Ausserdem sind 1056 ha oder beinahe 20 % des Gemeindeareals von Wald und Gehölz bedeckt. Unproduktives Gebiet umfasst den Rest des Gemeindegebiets, nämlich 1411 ha oder 26,6 %. Es handelt sich fast ausschliesslich um vegetationslose Flächen (Hochgebirge) oder Gebiete mit unproduktiver Vegetation (hochalpine Vegetation).

Bürglen grenzt im Westen an Attinghausen, Altdorf UR und Flüelen, im Norden an Sisikon und die schwyzerischen Gemeinden Riemenstalden und Muotathal, im Südosten an Unterschächen und Spiringen und im Süden an Schattdorf.

Lage im Kanton


Gemeindewappen

Im Gemeindewappen finden wir jene vier Wohn- und Wehrtürme aus dem 12. Jahrhundert, von denen der trutzige Meierturm noch in seiner ursprünglichen Form erhalten ist. Der zweite Turm beherbergt seit seiner Restaurierung im Jahre 1966 das vielbesuchte Tell-Museum. Die noch sichtbaren Überreste des dritten und vierten Turmes bilden die Grundmauern des Restaurants Tell und des Pfarrhauses.





Links

Zitat Geschichtstext und teilweise Fotos  aus:   http://www.buerglen.ch 

Zitat Text "Geographie" und teilweise Fotos aus:   https://de.wikipedia.org/wiki/Bürglen_UR 




Manfred Stammler, 6 Feb 2016 / 22 Jul 2019


Bürglen

Portrait der Gemeinde Bürglen, Uri, Schweiz


Verknüpft mitAnna Maria Albert; Anna Katharina Arnold; Anna Katharina Arnold; Anna Maria Arnold; Apollonia Arnold; Johann Arnold; Johann Franz Arnold; Johann Franz Arnold, des Raths; Johann Kaspar Arnold; Johann Peter Arnold, des Raths; Josefa Arnold; Johann Caspar Bing; Maximus Bing; Jakob Brücker (Brüker); Kaspar Brücker (Brüker); Magdalena Brücker (Brüker); Andreas Gamma; Katharina Gamma; Anna Josefa Gisler; Cécilia Gisler; Franz Gisler; Franz Anton Josef Gisler; Johann Gisler; Johann Gisler; Johann Gisler; Johann Gisler; Johann Gisler; Johann Gisler; Johann Anton Gisler; Johann Franz Balz Max Gisler; Johann Josef Gisler; Johann Peter Max Gisler; Josef Engel Gisler; Josef Maria Gisler; Kaspar Gisler; Katharina Gisler; Maria Anna Gisler; Maria Anna Josefa Gisler; Maria Elisabetha Gisler; Maria Ursula Gisler; Maria Ursula Gisler; Melchior Gisler; Peter Gisler; Sebastian Heinrich Gisler; Verena Gisler; Maria Anna Apollonia Hartmann; Mathias Herger; Johann Imhof; Katharina Imhof; Magdalena Imhof ['Weitere Verknüpfungen']

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